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Girokonto und Tagesgeld in einem Produkt?

Autor: juti | Erstellt am: 26.03.2010 | Gelesen: 1616
Kategorie: Geld - Versicherung & Vorsorge | Bewertung: rateArateArateArateArateB
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(Online-Artikel.de) - Girokonto und Tagesgeld in einem Produkt? Unmöglich ist das nicht. Banken scheuen sich jedoch meist vor einem richtigen Kombinationskonto.

Tagesgeld + Girokonto in einem?!
Tagesgeld + Girokonto in einem?!
Ein Girokonto für das Empfangen und Senden von Zahlungen hat fast jeder Deutsche. Es steht ihm auch per Gesetz zu. Der bargeldlose Zahlungsverkehr wäre ja auch ohne ein Girokonto gar nicht möglich. Wer arbeiten möchte muss sogar in den meisten Fällen ein Girokonto vorweisen können, denn sonst ist eine Vergütung der Arbeitsleistung nicht möglich. Nur die wenigsten Unternehmen in Deutschland zahlen ihren Arbeitern und Angestellten das Gehalt auf Wunsch auch in bar aus.

Neben dem Girokonto, das also für die täglichen bargeldlosen Geschäfte notwendig ist, besitzen auch sechzig Prozent der Deutschen ein Sparkonto. Meist handelt es sich hierbei um ein klassisches Sparbuch oder eben ein Konto für Tagesgeld. Das Sparbuch wird in der Regel mit durchschnittlich einem Prozent verzinst, wobei Banken oder Sparkassen auch abgewandelte Produkte mit Sparplänen oder Prämiensparen anbieten die einen unwesentlich höheren Zinssatz haben.

Ein Tagesgeldkonto kann, genauso wie das Sparbuch, mit selbst festgelegten Raten mehr oder weniger regelmäßig bespart werden. Hier fordern Banken oder Sparkassen keine monatlichen Mindestgeldeingänge. Das klassische Tagesgeldkonto wird im Durchschnitt besser verzinst als das Sparbuch. Außerdem gibt es kein Buch in dem Sinne mehr. Das Tagesgeldkonto wird einfach wie ein normales Konto bei einer Filial- oder Onlinebank geführt. Als Nachweis dienen lediglich Kontoauszüge vom Automaten oder eben selbst ausgedruckte Nachweise wie es bei einem Online Tagesgeldkonto die Regel ist.

Nun wäre ein Girokonto das auch als Tagesgeldkonto genutzt werden könnte eine tolle Sache. Zum einen hätte der Kunde einen geringeren Verwaltungsaufwand und zum anderen würde sich die Übersichtlichkeit deutlich erhöhen. Jahressteuerbescheinigungen und Freistellungsaufträge könnten so von einer einzigen Bank verwaltet werden. Zusätzlich wären bestenfalls auch geringere Kontoführungsgebühren zu erwarten, denn auch die Bank hätte auf diese Weise einen geringeren Verwaltungsaufwand.

Leider sind Girokonto und Tagesgeldkonto bei den meisten Banken immer noch nur getrennt zu haben. Denn ein Girokonto mit einer Verzinsung wie ein Tagesgeldkonto findet sich ganz selten. Als positives Beispiel ist derzeit nur die Netbank zu nennen. Hier findet der Kunde mit dem GiroLoyal ein Girokonto mit Tagesgeldkonto Zinsen. Wann andere Banken nachziehen ist ungewiss. Interessenten gäbe es sicherlich genügend.

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