GIRO 24 Leasing aus München
Ohne Angst vor Betrug verzichtet die Allgemeine GIRO 24 GmbH nun ganz auf Scoring und macht beim Autoleasing gute Erfahrungen. Zwar ist das Scoring seit April 2010 erstmals im Bundesdatenschutzgesetz gesetzlich erwähnt, tatsächliche Transparenz hat die gesetzliche Regelung nach Ansicht der GIRO 24 GmbH jedoch leider nicht geschaffen. Das Abfragen von Scores dient Unternehmen zum Risikomanagement und zum Schutz vor Forderungsausfall und Betrug. Scores sind Prognosewerte, die etwas darüber aussagen sollen, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen wird. So soll das Risiko von Forderungsausfall oder Betrug im Vorfeld minimiert werden. Die Abfrage bei der Schufa erfreut sich großer Beliebtheit, sie ist häufiger Bestandteil von Bonitätsprüfungen, nicht nur bei Vergabe von Krediten sondern auch beim Autoleasing. Größter Score Lieferant ist die Schufa. Für praktisch jeden Bürger wird ein Score-Wert errechnet. Doch das viel gepriesene Scoring ist nicht unumstritten.
Der Score stützt sich ausschließlich auf rechnergestützte mathematisch-statistische Auswertungen über vergleichbare Personengruppen. So gehen in Scores sensible persönliche Daten ein, welche statistisch abgeglichen und interpretiert werden. Diese rechnergestützte Interpretation von Daten weist jedoch Lücken auf. So kann sich beispielsweise ein schlechter Score allein aus der privaten Nutzung eines Firmenhandys ergeben. Score-Rechner kategorisieren die abgefragte Person als Prepaid-Kunden und folgern bonitätsbezogene Gründe. Möchte diese Person nun ein Auto leasen, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Autofinanzierung, aufgrund von mangelnder Bonität und somit zum Schutz vor einem möglichen Betrug, zu Unrecht abgelehnt wird.