Wer jenseits der Fünfzig durch die Wirtschaftskrise seinen Job verlor, ist unsichtbar geworden für den Arbeitsmarkt. " Zu jung für die Rente und zu alt für den Arbeitsgeber". So was macht man da? Man bewegt sich im Niemandsland.
Okay eine Möglichkeit wäre da, man legt sich auch das Sofa und wartet bis man stirbt ( eine sehr schlechte Alternative, schliesslich ist man noch gut in Schuss). Oder man packt spannende Themen an mit denen man sich intensiv beschäftigt " die verdrossenheit in der Politik". Es gibt ja sonst nichts zu tun, Bewerbungen schreiben, das erledigt man nebenbei ....kommt ja eh nichts dabei raus. Also fängt man damit an über sein Land und die Defizite nach zu Denken. Man hat ja viel Zeit und liest täglich die Zeitung, obwohl ich sagen muss, da wird einem schon beim Frühstück schlecht über die geistigen Ergüsse unserer Politiker. Jeden Tag heckt ein ander Schwachsinniger einen neuen Schwachsinn aus. " Schwersterwelle", oh was schwang er große Reden vor den Wahlen - mehr Brutto von Netto-. Nun ich fiel nicht auf sein rosarotes Versprechen rein und dennoch treibt er sein Unwesen neben unserer lieben Angie
( ironisch gemeint). Mehr und mehr werden wir in den Ruin getrieben und keinem im Land strörrts. Wo sind die Guten alten Zeiten der 60ziger geblieben? Wir gingen da noch auf die Straße und es hagelte eine Demo nach der Anderen.
Die Bevölkerung Deutschlands setzte sich noch für ihre Rechte und Freiheit ein. Sind wir zu satt und träge geworden, um für unsere Ideale und Zukunft zu kämpfen?
Wie gesagt, Fünfzig ist ein magisches Alter, was macht man da wenns keine Jobs mehr gibt? Man könnte sich zum Beispiel in Banküberfällen üben, oder sich bei den Talliban bewerben. Echt Krass, wenn man mal darüber Nachdenkt, auf was man alles kommt wenn man zuviel Zeit übrig hat. Ich für meinen Teil halte nicht mehr still und den Mund, handelte mir auch schon viel Ärger ein, aber der ist es mir wert wenn es um die Zukunft unserer Kinder und unterdrückte Menschen geht. Man kann nicht länger den Kopf in den Sand stecken, wenn man sieht wie mit unseren Steuergeldern gewirtschaftet wird. Es herrscht die reinste Verschendungssucht in den oberen Kreisen, Milliarden werden ins Ausland gesteckt und verschleudert und im eigenen Land herrscht verbreitet Armut. Und die Hand wird wieder Aufgehalten, das neue Sparpacket von Merkel ist der blanke Hohn an jeden Bürger dieses Landes.
" Wir alle müssen den Gürtel wieder enger schnallen", diesen scheinheiligen Satz höre ich schon solange ich Denken kann. Gemeint damit sind nicht die da oben, sondern wieder mal die Bevölkerung und nur, da sie nicht mit Geld umgehen können. Jeder deutsche Haushalt erwirtschaftet sich sein Einkommen für den Monat, mit dem er auskommen muss. Oder etwa nicht? So sollte es in der Politik genauso gehandhabt werden, einmal im Jahr gibts öffentliche Gelder und mit dem muss gewirtschaftet werden....mehr gibt es nicht. Das sie weiter aus den Vollen schöpfen, sollte unterbunden werden. Unsere Landesvertreter, wie sie sich nennen sollten nur nach Leistung bezahlt werden.
Ist das Volk zufrieden, wird er entlohnt für seine gute Arbeit. Ist es das Volk nichts, gibts nur einen Hartz IV Satz. So erzieht man schliesslich auch Kinder, damit sie zu verantwortungbewusste Erwachsene werden.
Beitrag zum Nachdenken!
Sonny Miller