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Gibt es das Modell 'Bad Bank' auch für Firmen?

Autor: BAFICO | Erstellt am: 08.07.2009 | Gelesen: 1003
Kategorie: Geld - Versicherung & Vorsorge | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - "Bad Banks" für Banken - "Bad Assets" für Firmen! Das Modell "Bad Assets" wurde von der BAFICO für Fimen entwickelt und hat die gleiche Funktion und Wirkung wie das Modell "Bad Banks" für Banken,

BAFICO
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Am 13. Mai 2009 hat das Kabinett ein Gesetz zur Finanzmarktstabilisierung beschlossen. Danach können Banken sogenannte „Bad Banks" gründen und faule (toxische) Papiere an sie übertragen. Der Staat garantiert – die Banken müssen dafür zahlen. Der Bundestag hat das Gesetz am 3. Juli 2009 beschlossen.

Banken können ihre "toxischen" Papiere aus den Bankbilanzen auslagern. Was aber kann eine "normale" Firma machen, wenn sie "toxische" Aktiva (Assets) in den Büchern hat? Lagert eine Bank ihre Schrottpapiere aus, erhält sie im Gegenzug vom Staat eine Schuldverschreibung und die ursprüngliche Bankbilanz ist wieder sauber. Für eine normale Firma tut der Staat das nicht, aber die US-amerikanische Venture Capital Finance Group "BAFICO". Bei der BAFICO (www.bafico.us) können Firmen analog dem "Bad Bank" Modell ihre toxischen Assets auslagern und erhalten im Gegenzug analog der staatlichen Schuldverschreibung einen werthaltigen und bilanzierungspflichtigen Vermögensposten. Die Bilanz der Firma ist jetzt auch wieder sauber.

Wie funktioniert das "Bad Bank"- Modell des Staates?

In den Bilanzen der Banken stehen große Bestände risikobehafteter Wertpapiere. Die Banken können diese nur sehr schwer bewerten und kaum veräußern, die Papiere sorgen deshalb jedes Quartal für Abschreibungen. Ständig muss mehr Kapital für solche "Schrottpapiere" bereitgestellt werden. Das bindet das Eigenkapital, so dass die Banken weniger Kredite an normale Kunden gewähren können.

Nun kann eine Bank eine eigene "Bad Bank" gründen - ohne Banklizenz. Sie überträgt dorthin ihre toxischen Papiere mit einem 10%-igen Abschlag vom Buchwert. Stichtag für den Buchwert ist der 30. Juni 2008. Dieser darf allerdings nicht höher sein als der Buchwert zum 31. März 2009, der im ersten Entwurf des Gesetzes zur Finanzmarktstabilisierung als Stichtag vorgesehen war. Im Gegenzug erhält die Bank vom Staat eine Schuldverschreibung in gleicher Höhe. Dieser Tausch ist allerdings nicht kostenlos. Die Bank muss eine Garantiegebühr und einen Ausgleichsbetrag an den Bankenrettungsfonds (SoFFin) zahlen. Der Ausgleichsbetrag ist der Differenzbetrag zwischen dem Übertragungswert und dem von Sachverständigen ermittelten wahrscheinlichen Wert bei Fälligkeit (Fundamentalwert) der Papiere. Die Raten sind gleichbleibend auf die Garantielaufzeit von maximal 20 Jahren verteilt.

Die Bank ist ausserdem verpflichtet keine Ausschüttungen an ihre Anteilseigner vorzunehmen, solange ein Defizit vorliegt. Ein Defizit liegt vor, wenn der tatsächliche Marktwert bei Fälligkeit unter dem Fundamentalwert liegen sollte. Die geplanten Ausschüttungen an die Anteilseigner fließen dann solange an die SoFFin bis das Defizit ausgeglichen ist. Desweiteren muss die auslagernde Bank Auflagen akzeptieren, zum Beispiel den Gehaltsdeckel von 500.000 Euro.

Wie funktioniert das "Bad Assets"- Modell der BAFICO?

Es funktioniert nach dem gleichen Grundprinzip wie das "Bad Bank" Modell, ist aber flexibler da es auf den speziellen Einzelfall abgestellt werden kann.

Hat eine Firma "toxische" (werberichtigungspflichtige Aktiva) Assets in den Büchern, gründet sie eine "Bad Assets" Firma und überträgt ihre toxischen Assets.mit einem x-%-igen Abschlag vom Buchwert. Der Abschlag ist vom Einzelfall abhängig und wird nach Risikokriterien von der BAFICO festgelegt. Im Gegenzug erhält die Firma vom der BAFICO einen werthaltigen bilanzierungspflichtigen Vermögensposten in gleicher Höhe. Die neu gegründete "Bad Assets" Firma wird ebenfalls mit Eigenkapital von der BAFICO ausgestattet, damit diese keine bilanzielle Überschuldung initiert. Die Höhe beträgt mindestens 500.000 Euro. Der Vermögensposten ist Barter Capital der BAFICO. Dieser Tausch ist allerdings auch nicht kostenlos. Die Firma muss eine nach der Höhe des bereitgestellten Barter Capitals gestaffeltes Entgelt vorschüssig pro Jahr der Laufzeit zahlen. Vorschüssig deshalb, weil in den Raten eine sogenannte Risikoinsolvenzprämie für den Insolvenzfall der Firma enthalten ist. Wie bei jeder Risikoversicherung ist das Risiko erst dann gedeckt, wenn die Prämien dafür gezahlt wurden. Die Laufzeit beträgt mindestens 1 Jahr, ist also sehr flexibel und kann stets von der Firma verlängert werden.

Welche Ziele werden damit erreicht?
  1. Die Unternehmen können ihre Bilanzen kurzfristig entlasten.
  2. Sie bekommen gleichzeitig Planungssicherheit hinsichtlich der erforderlichen Abschreibungen.
  3. Das "Ranking" nach Basel II wird nicht verschlechtert und laufende Kredite werden somit nicht teuerer oder sogar gekündigt.
  4. Das freie Eigenkapital der Firma muss nicht die "Bad Assets" kompensieren und kann in Investitionen und damit auch in die Sicherung von Arbeitsplätzen fließen.
Bei Interesse können Sie unter www.bafico.com/..formular mit der BAFICO Kontakt aufnehmen.

Dipl.-Kfm. Hans Joachim Palm
(Generalbevollmächtigter der BAFICO Group)
 
 
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