Blackberry Storm
Neue Konkurrenz für das iPhone von Apple bietet RIM seit Mitte November 2008 mit dem Blackberry Storm. Das Onlinemagazin teltarif.de hat das
Blackberry Storm im Test auf Herz und Nieren überprüft.
Der Blackberry Storm weist Features wie Touchscreen und einer Reihe von Multimedia-Anwendungen auf und zielt damit auf Design- und Multimedia-orientierte Privatkunden. Obwohl er viele Funktionen und eine sehr schnelleren HSDPA-Unterstützung bietet, kommt der Blackberry Storm jedoch in puncto Komfort und einfache Bedienung nicht an Apples iPhone 3G heran. Ein Vorteil des Blackberry Storm ist jedoch das flexible Tarif-Angebot von Vodafone.
Trotz der guten Ausstattung des Blackberry Storm gewinnt im Vergleich mit dem iPhone 3G das Apple-Handy durch eine "gefühlt" einfachere Bedienung und die MultiTouch-Funktion. Im Prinzip bietet das Blackberry Storm eine schnellere HSDPA-Unterstützung, im Test sorgt das Smartphone jedoch für längere Wartezeiten, z.B. beim langsamen Seitenaufbau im integrierten Browser, bei langen Ladezeiten oder Verbindungsabbrüchen beim Übergang vom UMTS zum GSM-Netz.
Weiter stehen der von Blackberry bekannte E-Mail-Push-Dienst und GPS-Navigation zur Verfügung. Für Datenübertragung können nur das Mobilfunknetz und Bluetooth genutzt werden, eine WLAN-Schnittstelle fehlt im Gegensatz zum iPhone. Neben vorinstallierten Multimedia-Anwendungen, wie dem Media-Player, der gängige Audio- und Video-Formate unterstützt, können bei Bedarf weitere Anwendungen installiert werden. Der Blackberry Storm kann mit 1 GB internen Speicher und bis 16 GB großen microSD-Karten in bezug auf den Speicherplatz dem iPhone 3G das Wasser reichen.
Während der Blackberry Storm mit Vodafone-Vertrag ab 1 Euro ohne SIM-Lock verkauft wird und sogar für 479,50 Euro ohne Vertrag erhältlich ist, so dass Interessenten das Gerät flexibler nutzen können. Dahingegen binden sich iPhone-Fans, die ihr Handy auf bei T-Mobile kaufen, an entsprechende Tarife, müssen aber nicht zwingend ein Zusatzdienst wie Blackberry buchen.