Ausschnitt Monster - Adobe Photosho
Mit diesen 10 einfach verständlichen Schritten, können Sie mithilfe von Photoshop z.B. aus der Adobe Design Premium CS 5.5 Suite, jedes Gesicht in einen Zombie verwandeln.
Schritt 1 – Das richtige Ausgangsmaterial
Im Rahmen der Vorbereitungen für die anstehende „Verwandlung" in einen realistischen Zombie-Look ist es wichtig, ein geeignetes Foto auszuwählen, das bereits von der Komposition her viel des zu verwandelnden Gesichtes präsentiert. Insofern eignen sich Porträtfotos am ehesten, um die nachfolgenden Arbeitsschritte am effektivsten anzuwenden. Weiterhin benötigen Sie eine geeignete Textur, die im späteren Verlauf als Effekt mit dem Foto kombiniert werden soll. Gut geeignet sind hier Mauer-, Baumrinden- oder Steintexturen, die in abgewandelter Form auch bereits in Photoshop integriert sind.
Schritt 2 – Bildebene duplizieren
Öffnen Sie ihr Foto und heben Sie durch einen Doppelklick auf die Hintergrundebene deren Fixierung auf, so dass diese nunmehr bearbeitet werden kann. Klicken Sie anschließend zum Duplizieren der Ebene mit der rechten Maustaste auf die blau markierte Ebene und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl „Ebene duplizieren…" aus.
Schritt 3 – Kontrast verändern
Wählen Sie die neu erstellte Ebene aus und und bearbeiten Sie diese mit dem Befehl „Einstellung Bild" → „Anpassung" → „Sättigung verringern" und setzen Sie die Füllmethode auf „Strahlendes Licht". Im Anschluss wählen Sie aus der Werkzeugleiste den „Nachbelichter" oder „Abwedler", um so auf dem Gesicht die entsprechenden Kontraste und somit eine entscheidende Grundlage für den späteren„Zombie-Look" zu erzeugen. Die beiden Werkzeuge sollte dabei je nach persönlicher Einschätzung gefühlvoll angewendet werden. Es empfiehlt sich hierbei, den Bereich der Augen eher zu verdunkeln als aufzuhellen.
Schritt 4 – Verwendung der Textur
Erstellen Sie nun eine neue Ebene und laden Sie die zu verwendende Textur hinein; stellen Sie den Modus dabei auf „Strahlendes Licht". Wählen Sie nun den Befehl „Anpassung" → „Autokontrast". Die noch vorhandene sichtbare, harte Abgrenzung zwischen den beiden Bereichen wird im folgenden Schritt beseitigt werden.
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Schritt 5 – Verlauf erzeugen
Fügen Sie der Texturebene eine Ebenenmaske an, indem Sie in der Ebenenpalette auf das Masken-Icon klicken. Wählen Sie nun das Verlaufswerkzeug und in der Palette den „runden Verlauf" aus. Das Verlaufswerkzeug sollte nun nach persönlicher Einschätzung so lange auf die Texturebene angewendet werden, bis der gewünschte Bildeffekt erreicht ist.
Schritt 6 – Farbliche Anpassungen
Um den gesamten Effekt zu verstärken, empfiehlt es sich, bei dem Porträtfoto insbesondere die Lippen der Person besonders zu betonen.
Dazu vergrößern Sie mit dem Zoom Ihre Ansicht so weit, dass die Lippen möglichst groß und über die gesamte Arbeitsfläche abgebildet werden. Wählen Sie nun das „Magnetische Lasso" (L), um den Mund vollständig zu umranden. Je nach Detailgenauigkeit kann es dabei erforderlich sein, nach Abschluss der Markierung mit dem Befehl „Auswahl" → „Auswahl verändern" → „Abrunden" die Auswahl zu optimieren. Es empfiehlt sich hier die Pixelzahl auf 1-5 zu stellen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Ihre Auswahl sollte dann mit einem passenden Rotton (z.B. #6D2806 oder #7b0000) ausgefüllt werden. Wählen Sie dazu „Bearbeiten" -> „Fläche füllen", um die Auswahl mit Ihrem Wunschfarbton auszufüllen.
Schritt 7 – Das Weichzeichnen
Um die Konturen ein wenig abzuschwächen, wählen Sie aus der Werkzeugleiste den Weichzeichner und ziehen Sie den Mauszeiger über den Bildbereich, der weichgezeichnet werden soll.
Schritt 8 – Blut hinzufügen
Ein gruseliger Zombie ohne Blut ist kein Zombie! Dazu erstellen Sie einfach eine neue Ebene und wählen Sie das gewünschte Rot als Vordergrundfarbe aus. Mit dem Formwerkzeug (P) zeichnen Sie dann die Linie, die später den Verlauf des Blutes darstellen soll. Optisch ist dieser Effekt am einfachsten an einem Mundwinkel oder an einem Auge anzuwenden. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf die Ebenenmaske und wählen Sie dann den Befehl „Ebene rastern". Um einen möglichst realen Effekt zu erzielen, sollte der Modus der Linie auf „Farbig nachbelichten" eingestellt sein.
Schritt 9 – Licht- und Farbeffekte
Je nach Bildkomposition kann es erforderlich sein, die gesamte Umgebung farblich ein wenig an das düstere Szenario anzupassen. Dazu können die vorhandenen Photoshopfilter verwendet oder einfach kleine Veränderungen an der Helligkeit oder dem Kontrast vorgenommen werden. Auch über den Befehl „Variationen" lassen sich gewünschte Farbveränderungen schnell und unkompliziert auf das gesamte Bild anwenden.
Schritt 10 – Das Finish
Experimentieren Sie ein wenig mit allen Möglichkeiten, die Ihnen Photoshop bietet. Sie werden feststellen, dass kleine Veränderungen oft zu einem ungeahnten Bildeffekt führen können, der Sie begeistern wird. Zum Schluss sollten Sie das fertige Bild im *.psd-Format speichern, um die Ebenenstruktur und eine spätere Weiterbearbeitung zu ermöglichen.