Leckere, deftige und einfach zubereitene Schweinsrouladen und Rindsrouladen
Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen in Richtung Gefrierpunkt fallen, kommen traditionell deftige Speisen deutscher Küche auf den Tisch. Vorbei ist die Zeit von insalata caprese oder Vitello tonnato. Jetzt ist die Zeit für Deftiges. Die Zeit der Eintöpfe, Kartoffelsuppe oder Bohnensuppe, Rindergulasch und Schweinsgulasch oder eben die Zeit von kräftigen und nahrhaften Schweinerouladen und Rindsrouladen. Im folgenden stelle ich Ihnen mein Rezept für die Zubereitung dieses Gerichts inkl. Zutatenliste zur Verfügung.
Zutatenliste für 6 Personen:
Für die Rouladen:
3 Schweinerouladen aus der Keule geschnitten
3 Rinderrouladen aus der Keule oder Oberschale geschnitten
Gewürzgurken
Speck
Zwiebeln
Mittelscharfer Senf
Gewürze, Salz und Pfeffer
Für die Soße:
150 ml Roséwein
Etwas Schokolade
Butter
Mehl
Gewürze nach Belieben
300 ml Wasser
Zubereitung:
Die Rouladen werden ausgerollt und dann unter Zuhilfenahme von Frischhaltefolie schön flach geklopft. Die über die Rouladen ausgebreitete Folie sorgt dafür, dass kleine Fleischpartikel nicht Ihre Küche neu tapezieren. Dabei von innen im Kreis nach außen klopfen. So kann sich das Fleisch optimal nach außen verteilen. Die Rouladen werden dann kräftig mit Salz und Pfeffer gewürzt. Die Gewürzgurken, die Zwiebeln und der Speck werden nun ganz fein gewürfelt. Im Anschluss daran werden die Rouladen mit dem Senf eingerieben. Dabei nicht zu sparsam sein… J Nun werden die feingeschnittenen Zwiebeln, Gewürzgurken und Speck auf den Rouladen verteilt. Im Anschluss daran werden die Rouladen zusammengerollt und mit Rouladennadeln fixiert. In einer beschichteten Pfanne erhitzt man nun 2 EL Öl, ich empfehle Rapsöl, und gibt die Rouladen dazu. Diese werden nun schön „scharf" angebraten. Je nach Temperatur und persönlichem Geschmack beträgt die Anbratzeit der Rouladen zwischen 10 und 20 Minuten. Dabei die Rouladen regelmäßig wenden und die Hitze nicht zu hoch wählen. Wenn die Rouladen schön gebräunt sind werden sie aus der Pfanne entnommen und separat aufbewahrt. Nun geht es an die Sauce…
Zubereitung der Rouladensauce:
Nachdem man die angebratenen Rouladen entnommen hat, gibt man dem Öl die fein gehackten Zwiebeln für die Sauce zu. Tip: Um zu vermeiden, dass das Fett nach der Anbratzeit der Rouladen zu schwarz und damit verbrannt ist, gebe ich beim Anbraten immer regelmäßig etwas Wasser zu. Dadurch verlängert sich zwar der Anbratzeitvorgang, aber das Fett verbrennt nicht und der schöne Bratensaft der Rouladen kann genutzt werden. Die Zwiebelwürfel werden nun bei schwacher Hitze glasig gegart. Wenn das gewünschte Garungsergebnis der Zwiebeln erreicht ist, gibt man je nach gewünschte Sämigkeit der Soße ca. 3 TL Mehl hinzu. Bei Bedarf fügt man doch etwas Butter hinzu, damit die Mehlschwitze eine gute Ausgewogenheit zwischen Mehl, Öl und Butter hat. Wenn die Mehlschwitze eine schöne braune Farbe angenommen hat, wird diese mit dem Wein abgelöscht. Gleichzeitig wird noch das Wasser hinzugefügt, damit genug leckere Soße zur Verfügung steht. Durch regelmäßiges Umrühren und bei mittlerer Hitze wird nun die Sauce langsam sämig. Diese kann und sollte dann noch etwas abgeschmeckt werden. Dazu nehme ich gern einbisschen Schokolade. Die Schokolade gibt der Sauce etwas Süße und gleichzeitig einen leicht sahnigen und cremigen Geschmack. Wenn man es mit der Schokolade nicht übertreibt, schmeckt die Soße später garnicht nach Schokolade, sondern einfach nur vollmundig und lecker.
Als Beilage empfehle ich Salzkartoffeln und Rotkohl
Die Rouladen werden nach Herstellung der Sauce in dieser ca. 30 Minuten geköchelt. Dadurch ziehen diese gar. Als Beilage verwende ich meist Rotkohl und Salzkartoffeln. Den Rotkohl kann man im Übrigen sehr gut im Glas kaufen. Der fertige Rotkohl aus Glas oder Tiefkühltruhe schmeckt meistens genauso wie selbstgemacht. Beim Anrichten darauf achten, dass die Rouladen schräg in der Mitte durchgeschnitten werden. Dann zwei Rouladenhälften, jeweils eine vom Rind und eine vom Schwein, auf den vorgewärmten Tellern anrichten. Dazu dann den Rotkohl und die Kartoffeln servieren und einfach nur noch genießen. Viel Spaß beim
Kochen! Guten Appetit!