Muttertagskarte selber basteln
Alljährlich steht der Muttertag im Zeichen der Dame, die uns geboren, aufgezogen und zu dem hat werden lassen, was wir heute sind. Reichte es dem Kinde noch, sich mit einem reich gedeckten Frühstückstisch sowie einer selbst gemalten Muttertagskarte vor der Mutter für ihre lieben Dienste zu verneigen, so dürften solche Würdigungen spätestens im Erwachsenenalter zu gering ausfallen. Was jedoch verschenkt man eigentlich am Muttertag und worauf sollte tunlichst verzichtet werden? Schließlich soll sich die damit Angesprochene ja auch freuen.
Als Geschenk zum Muttertag erfreuen sich Fotogeschenke einer stetiger Beliebtheit. Seien es Porträts der eigenen Kinder oder selbstgemachte Muttertagskarten mit einem Foto der gesamten Familie. Eine treu sorgende Mutter hat gerne die Bilder ihrer Liebsten in der Nähe. Ein weiterer Klassiker ist das edle Konfekt. Hierbei sollte jedoch gut auf die Qualität geachtet werden. Im Vordergrund steht dabei allerdings immer der Geschmack der Mutter. Neben diesen beliebten Geschenkideen darf jedoch stets ein bunter Strauß Blumen die Würdigung an die eigene Mutter abrunden. Er kann gerne reichhaltig ausfallen und auch etwas mehr kosten.
Verzichten sollte man generell auf Muttertagsgeschenke, die nicht von Herzen kommen. Dabei geht es nicht um die Frage, wie viel Geld für eine Muttertagsgeschenk ausgegeben oder wie viel Zeit zur Auswahl des Präsentes eingeplant wird. Im Vordergrund kann nur der Gedanke stehen, einem lieben Menschen ein würdevolles Geschenk zu bereiten. Auf Blumen von der Tankstelle, die im Vorüberfahren geholt werden, kann verzichtet werden. Ebenso auf allzu billiges und daher nicht selten sehr süßes Konfekt.
Wer es etwas ausgefallener mag, verschenkt einen Kurzurlaub. Gerne auch gemeinsam mit der ganzen Familie. Das mag etwas mehr kosten, ermöglicht aber doch auch ein geselliges Beisammensein und neue Erlebnisse. Interessant sind stets auch Präsente, die der Mutter einen lange gehegten Wunsch erfüllen. Etwa ein Ausflug an die Orte ihrer Kindheit. Mit Zeit und Muße mag es auch faszinierend sein, der Mutter ein paar Zeilen über die eigenen erlebten Jahre mit ihr zu schreiben.
Was immer es ist, das am Muttertag überreicht wird: Es sollte Stil haben und die Worte des Dankes in sich vereinen. Das kann eine kleine Geste, eine Blume oder eine nette Muttertagskarte sein. Wichtig ist einzig, den Geschmack der Mutter zu treffen. Denn nichts wäre wohl schlimmer, als diesen nach all den gemeinsamen Jahren noch immer nicht zu kennen. Mit etwas Kreativität und vor allem Spaß bei der Auswahl lassen sich Geschenke für jeden Geldbeutel finden. Zumal ein aufrichtiges Wort des Dankes nicht nur kostenlos ist, sondern auch mehr ausdrückt als alles andere.
Heidi Schulze