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Gerhard Günnewig Stiftung

Autor: derreporter | Erstellt am: 15.10.2011 | Gelesen: 304
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Stipendien und Fördergelder: Tradition verpflichtet

Trafen sich auf der Anuga FoodService in Köln: Hardy R. Voges, Monika Geigle, Dagmar Becker-Tewes un
Trafen sich auf der Anuga FoodService in Köln: Hardy R. Voges, Monika Geigle, Dagmar Becker-Tewes un
Auch in diesem Jahr hat die Gerhard Günnewig Stiftung eine große Veranstaltung genutzt, um Stipendiaten und Förderpreisträger einzuladen. Diesmal trafen sich die Ehemaligen während der Anuga FoodService auf dem DEHOGA Marktplatz Gastronomie. Gemeinsam mit Geschäftsführerin Dagmar Becker-Tewes begrüßte Stiftungsvorsitzender Hardy R. Voges die früheren Nachwuchskräfte, aus denen mittlerweile gestandene Fachleute geworden sind.

„Mittlerweile ist unser Treffen zu einer liebgewonnenen Tradition geworden, die wir hier in Köln gerne fortsetzen möchten", meint Hardy R. Voges. „Seit 26 Jahren werden junge Menschen, die eine Berufsausbildung in Gastronomie und Hotellerie absolvieren, von der Gerhard Günnewig Stiftung finanziell unterstützt. Mittlerweile konnten wir rund 50 gastgewerbliche Nachwuchskräfte für ihre außergewöhnlichen Leistungen mit Fördergeldern belohnen. Und das soll auch in Zukunft so sein."

Ein Beispiel für eine berufliche Karriere nach Maß ist Monika Geigle. Die gelernte Hotelkauffrau arbeitet mittlerweile als Product Sales Managerin bei Continental Automotive in Frankfurt. „Mit den Fördergeldern der Stiftung konnte ich 1990 einen einjährigen Aufenthalt in der Schweiz nutzen", erzählt die 43-Jährige, die nach ihrer gastgewerblichen Ausbildung Betriebswirtschaftslehre studierte. „Damals arbeitete ich an der Rezeption des „Grandhotel Regina" in Grindelwald. Für mich waren die 3.000 Euro damals eine wertvolle Unterstützung. Ohne das Stipendium wäre ich wahrscheinlich nicht in die Schweiz gegangen."

Für sein gutes Abschneiden während der regionalen Vorentscheidungen im Rahmen der Deutschen Jugendmeisterschaften in den gastgewerblichen Berufen bekam Sebastian Wegner 2007 den Günnewig-Förderpreis in Höhe von eintausend Euro. Mit dem Geld hat sich der 26-jährige Koch, der heute als Souschef im Restaurant „Heising & Adelmann" in Köln arbeitet, einen Wunschtraum erfüllt: „Ich konnte damit einen sechstägigen Kurs bei Robert Oppeneder, dem ehemaligen Pâtissier von Kochlegende Eckhart Witzigmann, finanzieren. Ohne die Zuwendung der Gerhard Günnewig Stiftung hätte ich mir diese berufliche Fortbildung nicht leisten können." Auch Sebastian Wegener hat das Fördergeld genutzt, um seinen beruflichen Horizont erweitern zu können. „Das ist eine tolle Unterstützung. So hilft die Stiftung jungen Menschen in den beruflichen Sattel."
 
 
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