Geocaching in Berlin
Geocaching ist ein gemeinsames Hobby von meinem Freund und mir, das wir nun etwas über ein Jahr betreiben. Dabei geht es darum, versteckte Plastikdosen, sogenannte Petlinge, magnetische Behältnisse und vieles mehr in allen erdenklichen Größen und Formen an teilweise ungewöhnlichen Orten anhand von GPS-Koordinaten zu finden. Als Hilfsmittel dient hierbei ein GPS-Gerät. Die Koordinaten zu den Geocaches erhält man als Mitglied diverser Internetseiten. Wir beide nutzen die Dienste von geocaching.com. Nach dem Fund eines Geocaches öffnet man das gefundene Behältnis und trägt seinen festgelegten Usernamen, das Funddatum und die Uhrzeit in einem vorhandene Logbuch ein. Wenn man möchte hinterlässt man einen Gegenstand oder tauscht diesen gegen einen bereits hinterlegten ein. Danach schließt man das Behältnis wieder sorgfältig und versteckt es wieder am Fundort. Bei diesem ganzen Vorgang sollte man darauf achten, nicht von sogenannten Muggels beobachtet zu werden, damit der Geocache nicht von Neugierigen entwendet wird.
Wir sind beim Geocachen immer zu zweit unterwegs, um gemeinsam unsere direkte Umgebung und auch neue Orte zu entdecken. Wir verbinden solche Touren immer mit einer größeren oder kleineren Fahrradtour, um nicht nur auf Asphaltwegen an unsere Ziele zu gelangen, sondern um auch ein Naturerlebnis zu erhalten. Wir beide bevorzugen Geocaches in der freien Natur, haben aber auch schon einige in Städten gefunden.
Geocaching gibt es in Berlin, Hamburg, München und noch in vielen weiteren Städten.Wobei dies wieder schwieriger gestaltet ist, da man in Städten grundsätzlich immer unter Beobachtung steht. Dabei ist es immer sehr nützlich, nicht alleine unterwegs zu sein, da wenigstens eine Person immer aufpassen kann, dass der Geocache sicher gehoben werden kann. Generell ist es spannender und nützlicher mit mehreren Personen unterwegs zu sein, da bei kniffligen Geocaches bestimmt wenigstens ein Teampartner die richtige Idee zum Finden haben kann. Gerade bei sogenannten Multis ist es immer gut, mehrere Leute über ein Rätsel nachdenken zu lassen. So kommt man bei Denkfehlern leichter voran und kann am Ende das Final finden.
Sabine Müller