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Geocaching - Geschichte und wie es geht

Autor: Tesler | Erstellt am: 15.02.2010 | Gelesen: 1378
Kategorie: Freizeit - Hobby & Unterhaltung | Bewertung: rateArateArateArateArateA
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(Online-Artikel.de) - Wandeln auf den Spuren einer noch relativ jungen Geocaching-Geschichte

Ein gefundener Geocache mit Inhalt
Ein gefundener Geocache mit Inhalt
Als Geocaching wird eine Art moderne Schnitzeljagd bezeichnet. Man benötigt hierzu nur ein GPS-Gerät oder ein GPS-fähiges Handy, PDA, oder Smartphone. Natürlich geht's auch mit dem iPhone. Dann kann es losgehen. Beim Geocaching wird eine Art „Schatz" in einem sogenannten Geocache versteckt. Dieser Geocache enthält Objekte zum Tauschen, sowie ein Logbuch, in das der Finder sich eintragen kann. Derjenige, der den Geocache versteckt hat, veröffentlicht die GPS-Koordinaten und eine Beschreibung zusammen mit Hinweisen, die das Finden erleichtern, im Internet auf Geocaching-Portalen. Der Begriff Schatz ist tatsächlich nur symbolisch zu sehen. Bei den Objekten, die man hier tauschen kann, sind meist nur ein paar Cent bis zu ein paar Euro wert.

Der erste Geocache wurde im Mai de Jahres 2000 von David Ulmer in der Nähe Portlands im US-Bundesstaat Oregon versteckt. Er bestand aus einem schwarzen Eimer, der eine CD, eine Videokassette, ein paar Geldscheine, ein Buch, eine Steinschleuder und eine Konservendose mit Bohnen enthielt. Die Koordinaten des Geocaching-Schatzes veröffentlichte er im Internet. Mike Teague war der erste Finder dieses ersten Geocaches. Er brauchte nur einen Tag, um diesen zu finden. Wegen des großen Anklangs und Interesses wurde eine Webseite zum Geocaching erstellt und bereits drei Tage später veröffentlicht. Seitdem ist die Anzahl der Anhänger des Geocachings permanent steigend. Der erste Geocache von David Ulmer existiert wegen starker Beschädigungen leider nicht mehr. Allerdings wurde zur Erinnerung an die Entstehung des Geocachings an derselben Stelle ein neuer Geocache versteckt. Dieser kann nach wie vor gefunden werden – wenn das mal kein Ansporn ist, sich in die große Fangemeinde von Geocaching einzufügen.

Die alte Konservendose existiert nach wie vor und liegt dem neuen Geocache bei. Außerdem findet man an dieser Stelle eine Gedenktafel. Auch in Deutschland erfreut sich das Geocaching immer größerer Beliebtheit. Es wird geschätzt, dass in Deutschland ca. 25.000 Menschen in ihrer Freizeit Geocaching betreiben.

Robin Ewers
 
 
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