Im Zuge der immer älter werdenden Belegschaften entsteht auch Konfliktpotential zwischen jüngeren und älteren Mitarbeitern. Dies kann frühzeitig verhindert werden, damit einem Unternehmen keine "Leerkosten" aufgrund von unterschwelligen Gefühlen und offenen Gesprächen entstehen."Warum schafft der / die das nicht?" diese und ähnliche Fragen werden in Arbeits-, Projektgruppen des öfteren gestellt, wenn diese Mitarbeiter/-innen in verschiedenen Altersgruppen aufweisen. Die Belegschaften in Unternehmen werden immer älter. Nach jüngsten Publikationen liegt bereits heute das durchschnittliche Alter eines Berufstätigen bei 45+. Tendenz in den nächsten Jahren steigend.
Berufsanfänger, die gerade ihre Ausbildung oder Studium abgeschlossen haben, stehen vor der Herausforderung "den alten Hasen" neue Erkenntnisse und Techniken näher zu bringen. Dies kann mit einem einem Konfliktpotential verbunden sein. Altersunterschied, Knowledge-Vorsprung und Berufserfahrung stehen auf der einen Seite neuen Technologien, Arbeitstechniken und aktuellem Wissen gegenüber. Auch die verschiedenen Arten der Wissensverarbeitung aufgrund der biologischen Gegebenheiten birgt Konfliktpotential. Ein jüngerer Mitarbeiter lernt anders als ein älterer. Gerade in Teams, in denen altersmäßig ein Unterschied besteht zwischen Jung und Alt ist das Zusammenführen der Generationen wichtig, damit die organisatorische Einheit produktiv ist und bleibt.
Durch ein ganzheitliches Teamcoaching / Gruppenmediation wird "Leerzeit" aufgrund von Frontenbildung und schwellenden Konflikten vermieden. Geht man davon aus, dass ein "unproduktiver Tag" mit 1000,00 Euro (inklusive aller Aufwendungen) zu berechnen ist, summiert sich dies pro Monat und Jahr schnell auf Abertausende von Euro, die durch die frühzeitige Inanspruchnahme eines oder mehrerer Mediatoren / Teamcoachs vermieden werden könnte. Je nach Anzahl der Beteiligten wird diese Art des Coachings vor mehreren Begleitern durchgeführt. Nach Einzelgesprächen und Sichtung der Situation erfolgen unter Zuhilfenahme diverser Methoden und Instrumente erste vermittelnde Maßnahmen. Vom Perspektivenwechsel bis hin zum aktiven "Age Day" steht allen am Prozess beteiligten Parteien ein Lösungsansatz zur Verfügung. Schon nach kurzer Zeit werden Youngsters und Experten aufeinander zugehen und miteinander arbeiten können. Hierdurch beginnt der kontinuierliche Einstellungswandel gegenüber älteren Mitarbeiter/-innen und es wird erkannt, welche Vorzüge und Stärken erfahrene Kollegen nutzbringend für das Unternehmen haben und ältere erkennen, dass jüngere mit ihren innovativen Ideen das gleiche Ziel verfolgen.
Ute Eichler,
Individuelle Unterstützung und Beratung
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