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Geldmarktfonds oder Festgeld?

Autor: Daniel Franke | Erstellt am: 31.07.2008 | Gelesen: 1681
Kategorie: Geld - Versicherung & Vorsorge | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Wie gut Geldmarktfonds in punkto Rendite tatsächlich abschneiden und weshalb aktuell Tages- und Festgelder zu bevorzugen sind, zeigt dieser Artikel dem interessierten Anleger.

Sicherheit und tägliche Verfügbarkeit. Wenn diese zwei Forderungen von Anlegern vorgebracht werden, schränkt das die Auswahl der Anlageformen schon einmal gewaltig ein. Den meisten Anlegern fallen dann Tages- und Festgeldkonten, Rentenfonds, offene Immobilienfonds, Staatsanleihen oder Geldmarktfonds ein.

Besonders Geldmarktfonds haben dabei in den letzten Jahren enorme Mittelzuflüsse verzeichnen können. Alleine in den letzten drei Jahren flossen in Deutschland zugelassenen Geldmarktfonds mehr als 32 Milliarden Euro frischen Anlegerkapitals zu. Ob dieses Verhalten der Anleger gerechtfertigt war, kann man nur beurteilen, wenn man sich einmal die langfristige Wertentwicklung von Geldmarktfonds vor Augen hält.

Auf www.tagesgeldvergleich.net/ratgeber/tagesgeld-geldmarktfonds.html haben die Betreiber des Vergleichsportals tagesgeldvergleich.net daher einmal eine Auswertung der Wertentwicklung von ausgewählten Geldmarktfonds für die vergangenen zehn Jahre veröffentlicht.

Das Ergebnis ist ernüchternd: der beste Fonds erzielte in dieser Zeit eine jährliche Rendite von etwas mehr die 3 Prozent. Zieht man davon die jährlich rund 2 Prozent Inflation in diesem Zeitraum ab, verbleibt eine reale Wertentwicklung von einem Prozent pro Jahr.

Wer sein Geld so parken will, der ist beileibe mit guten Tages- oder Festgeldangeboten besser beraten, empfehlen auch Experten.

Es ist nämlich keineswegs garantiert, dass ein Geldmarktfonds nicht auch einmal Verluste macht.

Darüber hinaus werden bei allen Fonds jährliche Verwaltungsgebühren zwischen 0,15 und 0,60 Prozent pro Jahr fällig, die ebenfalls auf die Rendite drücken. Festgeld und Tagesgeld kosten weder einen Ausgabeaufschlag, noch jährliche Gebühren. Festgeld bietet darüber hinaus einen unveränderlichen, weil fest vereinbarten Zinssatz, der - wie ein Festgeld-Vergleich zeigt -, aktuell für Laufzeiten von einem bis sechs Jahren bei deutlich über 5 Prozent pro Jahr liegt. Für Tagesgeld werden aktuell kaum weniger Zinsen gezahlt, wobei hier die tägliche Verfügbarkeit hervorzuheben ist.

Wer also sicher und zu guten Zinsen anlegen will, sollte daher aktuell lieber zu Fest- oder Tagesgeldkonten greifen.

Daniel Franke
 
 
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