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Gefühl und Verstand, Wünschen und Wollen - wie schalten wir den Zweifel aus?

Autor: ralphstief | Erstellt am: 03.06.2010 | Gelesen: 1190
Kategorie: Astrologie & Esoterik | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Wenn Sie nicht ganz praktisch beginnen, auf den allerersten Impuls zu hören und danach zu entscheiden, werden Ihre Zweifel nie aufhören!

Ralph-Dietmar Stief, Ganzheitlicher Therapeut und Coach
Ralph-Dietmar Stief, Ganzheitlicher Therapeut und Coach
Der dominante menschliche Verstand ist inzwischen so stark programmiert, dass es wirklich schwer fällt, ihn zur Zusammenarbeit mit der Intuition zu bewegen.

Gehen wir einmal schrittweise vor:
Während Sie dies hier jetzt lesen, erwecken wir gleichzeitig ein neues Verständnis für Ihren Verstand. VERSTEHEN hat etwas mit Verstandesdenken zu tun. VERSTÄNDNIS  aber hat etwas mit dem Herzen zu tun. Beides ist in unserem Leben notwenig, sonst werden wir unsere höchsten Ziele nicht erreichen.

Wie Sie den Verstand einschalten können, wissen Sie sehr gut. Die meisten Menschen brauchen ihn erst gar nicht einzuschalten, weil er sich stets von selbst "in alles einschaltet".

Wie können wir aber die Intuition einschalten, und wann wäre es erforderlich?

Nun, das innere Wissen ist latent ununterbrochen da. Es gibt keinen "Schalter" dafür. Dies macht es offenbar zum Problem. Die Menschen WOLLEN mit dem Verstand ihre Intuition einschalten. Wie soll das gehen? Sagt Ihnen jetzt nicht bereits Ihr Verstand, dass dies ausgeschlossen ist?

Jetzt ein wichtiger Zwischenschritt:
Wie kann ich mir sicher sein (der Verstand sicher sein), dass inneres Wissen überhaupt eine umfassendere Quelle darstellt? Und woher kommt dieses Wissen? Ist es nicht nur eine gefühlsmässige Ahnung von irgendetwas?

Gegenfrage:
Was wäre, wenn wir keinen Verstand hätten? Wir wären so wie ein Baby, welches das Denken ja erst noch lernen muss. Wenn ein Baby aber sprechen könnte, würde es uns erzählen, von wo es herkommt, wie die geistige Existenz zu verstehen ist, was Multidimensionalität bedeutet und welche Lebensziele es sich für sein irdisches Dasein gewählt hat. Ein Baby ist noch eine ganze Weile mit der Multidimensionalität verbunden, bis es als kleines Kind ganz in diese Erdrealität eingebunden ist, was dann die anderen Realitäten durch die linke Gehirnhälfte ausschaltet.

Das innere oder "höhere" Wissen ist deswegen aber nicht völlig weg. Der Verstand übernimmt ja auch nicht ab einem bestimmten Zeitpunkt in der Kindheit bewusst die Überwachung unserer unendlichen Körperfunktionen. Das überlässt er weiterhin unserem inneren Wissen, obwohl er inzwischen auch dort am liebsten Vorschriften machen würde, wie was zu funktionieren hat.

Die Frage, die sich jetzt stellt ist, auf welchem Gleis kann uns inneres Wissen bewusst werden?

Nehmen wir hierzu einmal einen Künstler als Beispiel. Um Kunst zu kreieren, bedarf es Intuition. Hier hilft der Verstand lediglich bei der Umsetzung. Ein Künstler braucht eine bestimmte Stimmung, die ihm die Eingebungen erfahren lässt. Es geht also über das Gefühl.
In der Sexualität verhält es sich ebenso. Wenn Sie mehr als nur ein körperliches Abreagieren möchten, dann müssen Sie Ihre Gefühle und Ihre Liebe einbringen. Mit Wollen aus dem Verstand heraus, erleben Sie keine tiefen sexuellen Gefühle. Sie können einen Orgasmus auch nicht mit dem Denken festhalten, aber Sie können ihn über das gefühlsmässige Offensein erweitern und er verlängert sich dadurch von alleine.

Also, unser inneres Wissen kommt über das gefühlsmässige Offensein zu uns. Wie es sich bemerkbar macht, ist bei jedem Menschen anders. Durch Impulse, innere Stimme, Bilder, Gefühle, Assoziationen, Träume etc.

Achtung! Verwechseln Sie jetzt nicht das Fühlen selbst mit der Intuition. Fühlen ist ein Zustand, der Sie das Wissen wahrnehmen lässt.

Recht rasch tauchen Sie dort ein, wenn Sie sich in einen leicht veränderten Bewusstseinszustand wie das "Tagträumen" versetzen, in den sogenannten leichten "Alphazustand". Den erreichen Sie spielend, wenn Sie sich 10-15 Minuten täglich Zeit nehmen, tief atmen und sich einfach dabei entspannen. Die Gedanken lassen Sie kommen und gehen. Und ohne dass Sie sich auf irgendetwas konzentrieren, befinden Sie sich für eine Weile unterhalb des "normalen Wachbewusstseins". Üben Sie das. Nehmen Sie sich diese Zeit. Sie können gar nichts Besseres für sich tun. Glauben Sie das. Nicht wollen, sondern zulassen.

Wenn dabei Ideen und andere Eingebungen kommen, wird es geschehen, dass sich anfangs sofort der Verstand einschaltet und Sie zweifeln lässt.
Greifen Sie dennoch diesen zuvor erhaltenen Impuls, diese Idee, wieder auf und spielen Sie jetzt damit. Malen Sie es sich aus. Lassen Sie es in alle Richtungen laufen. Fühlen Sie jetzt dabei, ob sich bei der einen oder anderen "Szene" Freude einstellt. Wirkliche, echte Herzensfreude. Dann können Sie jetzt Ihrem geschätzten Verstand den Auftrag geben, die gefundene Lösung umzusetzen.

Wenn Sie das jetzt NICHT tun, bleibt alles beim Alten und Ihre Intuition wird sich kaum ausweiten. Fangen Sie mit der Umsetzung der Impulse an, an deren Verwirklichung Sie gerade noch glauben. Lassen Sie die ganz grossen Geschichten anfangs noch weg. Der Verstand muss Vertrauen aufbauen. Wenn Sie jedoch gar keine intuitiven Ideen umsetzen, kann sich auch kein Vertrauen einstellen. Woher denn auch? Sie machen ja nicht die Erfahrung, dass inneres Wissen Ihre Wahrheit ist. So wird die Dominanz des Verstandes, der Logik, weiter anhalten. Sie zweifeln weiter und drehen sich im Kreise.

Verstehen Sie nun, dass Sie die Dinge durchaus trennen sollten? Da wo das Denken nicht mehr ausreicht, das entspannte Fühlen nutzen. Dann aber wieder ins Denken gehen, und die Ideen umsetzen. Von allein geschieht nichts.

Wenn Sie dies eine längere Weile so handhaben, gehen beide Ebenen mehr und mehr Hand in Hand und dann Arm in Arm. Ein echtes Vertrauen ist entstanden. Sie haben dann keine Zweifel mehr, wenn sich intuitiv etwas auftut.

Es gibt keine Wunderpillen, die es Ihnen abnehmen, Ihre Entwicklung selbst bewusst anzugehen. Zögern Sie deswegen nicht. Fangen Sie heute an! Nicht morgen. Heute!
Und dann bleiben Sie einmal an etwas dran, was Ihnen die grösste Freude und Fülle im Leben bescheren wird.

Was Ihnen jetzt noch besonders hilft, ein neues Vertrauen zu entwickeln, ist das Aufgeben von Bewertungen und Verurteilen in "richtig" und "falsch" etc. Dazu müssen Sie ja allen Dingen offen gegenüber stehen, zunächst also stets neutral sein. Entscheiden müssen Sie sich immer Leben für oder gegen etwas. Aber in dieser Urteillosigkeit offenbart sich Ihre innere Stimme, Ihre intuitive Wahrheit für Sie sodann noch viel klarer.

Nun, was sagt Ihr Verstand jetzt zu alledem? Ein-verstanden?
Und wie fühlt es sich in Ihrem Herzen an? Verständnisvoll?
Warum sollten Sie nicht beide Potenziale für sich nutzen? Wozu haben Sie diese wohl?
Lesen Sie hierzu noch ergänzend die Artikel: "Wie kommst Du in Deine vollständige Schöpferkraft?" und "Sexualität und Neue Energie - eine höhere Dimension"

Wenn Sie diese Zusammenhänge und viele weitere spielerisch erfassen und umsetzen möchten, dann sind Sie herzlich eingeladen, einmal eine Veranstaltung unserer AKADEMIE FÜR GANZHEITLICHES BEWUSSTSEIN zu besuchen.

Ihr
Ralph-Dietmar Stief, Ganzheitlicher Therapeut und Coach
www.betra4.com

 
 
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