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Gefahrenzone Badezimmer - Unfälle im Bad vermeiden

Autor: Careshop | Erstellt am: 14.04.2010 | Gelesen: 1259
Kategorie: Haus - Garten & Heimwerk | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Wie man Unfälle im Bad erfolgreich vermeidet

Circa 1 Stunde verbringen wir täglich im Bad. Gemessen an der Dauer eines Tages wenig. Und doch ausreichend, um Prellungen, offene Wunden, Knochenbrüche oder Schlimmeres zu verursachen. Viele kleine Dinge können einen zum Verhängnis werden. Etwas Seifenrest auf dem Badewannenboden, Stolpern über liegengelassene Handtücher, durch hohe Temperaturen unter der Dusche das Gleichgewicht verlieren oder vielleicht auf nassen Fliesen ausrutschen? Von elektrischen Fallen ganz zu schweigen.

Oft sind jedoch nur wenige Handgriffe notwendig, um die trauten vier Wände etwas sicherer zu machen. Davor, etwas an der Wand zu montieren, schrecken gerade Wohnungsmieter wegen den notwendigen Bohrungen in Kacheln und Fliesen oft zurück. Dabei sind beispielsweise Haltegriffe heutzutage oft mit einem sogenannten Vakuumverschluss ausgestattet - was es ermöglicht, diese ohne Werkzeug an der Wand zu befestigen. Die Firma Roth bietet mit dem MOBELI Griff sogar ein Sicherheitssystem, welches warnt, wenn der Griff beginnt, sich zu lösen. Umkippen unter der Dusche lässt sich mit Duschhockern vermeiden - welche entweder klappbar an der Wand montiert oder in Form eines Hockers verwendet werden können.

Sicherheit in der Badewanne geben vor allem Anti-Rutsch Matten. Für Menschen mit verminderter Mobilität eignen sich auch Badewannenlifter und -sitze. Diese erleichtern den Ein- und Ausstieg aus der Wanne und schützen vor dem Verlust des Gleichgewichts. Übrigens gilt zu beachten, dass Einstiegs- oder Tritthilfen unbedingt über gummierte Standbeine verfügen, da diese sonst leicht unter einem wegrutschen können. Kleinere Menschen können zudem mit einem Badewannenverkürzer ein Absinken ins Wasser verhindern.

Sitzerhöhungen und Halterungen können vor allem für Senioren beim Toilettengang eine große Hilfe sein, da sie ein zu tiefes Bücken vermeiden und das damit verbundene mühselige Setzen bzw. Aufstehen.

Übrigens ist es immer ratsamer, nicht auf „kostenlose" alternative Methoden zurückzugreifen. Ein herkömmlicher Stuhl eignet sich beispielsweise keinesfalls als Aufstiegshilfe. Denn egal wie niedrig die Höhe ist. Im schlimmsten Fall werden Sie nur ein weiterer der (laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung) 1500 tödlich verlaufenden Stürze im Haushalt.

Birgit Demel
 
 
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