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Gefahrenstoffe beim Schweißen mit WIG-Schweißgeräten

Autor: salomon23 | Erstellt am: 02.08.2011 | Gelesen: 748
Kategorie: Handel - Business & Wirtschaft | Bewertung: rateArateArateArateArateB
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(Online-Artikel.de) - Auch beim schadstoffarmen WIG-Schweißen müssen ein paar Dinge beachtet werden.

WIG-Schweißgerät von Stamos Germany
WIG-Schweißgerät von Stamos Germany
Beim Nutzen moderner professioneller Schweißgeräte, wie z. B. dem WIG-Schweißgerät werden Gase verwandt oder erzeugt, die nach dem Gesetz der Bundesrepublik Deutschland als Gefahrenstoffe gelten.

Bei den beim Schweißen erzeugten Gefahrenstoffen handelt es sich größten Teils um schädliche Partikelemissionen, also um den sogenannten Schweißrauch. Die Zusammensetzung des Schweißrauchs hängt von eingesetzten Gas, dem Material und dem Schweißverfahren ab.

WIG-Schweißgeräte sind grundsätzlich die Schweißgeräten mit den geringsten Emissionsgraden im Vergleich zu anderen Schweißgeräten. Es werden nahezu keine atemwegsbelastenden Stoffe erzeugt und lediglich moderate Mengen an toxischen oder toxisch-irritativen Stoffen, sowie ebenfalls nur moderate Mengen an krebserregenden Stoffen. Die Entstehung dieser Stoffe hängt auch maßgeblich von den eingesetzten Schweißzusatzwerkstoffen ab und von der eingesetzten Stromart. Belastende Stoffe die beim Einsatz von WIG-Schweißgeräten entstehen können sind Ozon, Nickeloxid und Chromverbindungen.

Beim Schweißen mit WIG-Schweißgeräten sollten also einige Dinge beachtet werden. Wichtig ist, die Wolfram Elektrode des WIG-Schweißgerätes sollte auf jeden Fall thoriumoxidfrei sein, was bei modernen Elektroden automatisch gewährleistet ist. Sollte in Ausnahmefällen aus technischen Gründen eine Verwendung von thoriumoxidhaltigen Wolframelektroden notwendig sein, muss dieser Grund im Zuge der Strahlenschutzverordnung dokumentiert werden, da Thoriumoxid leicht radioaktiv ist und der Einsatz entsprechende Gefahren mit sich bringt.

Unter Umständen ist beim Einsatz von WIG-Schweißgeräten keine zusätzliche Belüftung notwendig, das heißt, dass die natürliche Belüftung unter Umständen ausreicht. Dies ist z. B. bei nicht legierten oder niedrig legierten Metallen der Fall. Auch ist bei der Verwendung von WIG-Schweißgeräten, selbst beim Schweißen von hochlegierten Metallen, kein Atemschutz in Form einer Maske oder ähnlichem notwendig, da es sich um ein emissionsarmes Verfahren handelt. Dies unterschiedet das WIG-Schweißen maßgeblich von anderen Verfahren.

Konkret gilt beim Einsatz von WIG-Schweißgeräten dennoch Vorsicht walten zu lassen, vor allem wenn der Einsatz auf Chrom-Nickel-Stahl Verbindungen oder auf Nickeloxid und Chrom(4) Verbindungen erfolgt.

Denn beim Schweißen von Chrom-Nickel-Stahl Verbindungen entstehen krebserregende Nickeloxide und Chrom(4)Verbindungen. Dieser Gefahr sollte durch angemessene Maßnahmen begegnet werden. Dazu gehört zum Beispiel die Vermeidung von unnötigen Belastungen für Mitarbeiter, die sich nicht in unmittelbarer Nähe aufhalten müssen. Außerdem sollte generelle Hygiene Regeln eingehalten werden, wie das die Nahrungsaufnahme stets nur im angemessenen Abstand erfolgt. Die gleichen Vorsichtsmaßnahmen sind notwendig für das Schweißen von Nickeloxid und Chrom(4) Verbindungen. Bei beiden Fällen empfiehl sich grundsätzlich die Nutzung von Abluftanlagen wie Schweißkabinen und Schweißtischen um die Belastung für die Mitarbeiter zu minimieren.

Bei allen anderen Werkstoffen kann auf eine Abluftanlage verzichtet werden. Es muss bei Anwendung des WIG-Schweißgerätes lediglich eine ausreichende Luftzufuhr sichergestellt werden. WIG-Schweißgeräte anwenden heißt also, dass Schadstoff ärmste Schweißverfahren nutzen.
 
 
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comment Kommentare von Besucher !

Gepostet von schweißaufsicht am 21.10.2011
Hallo, vielen Dank für die interessanter Artickel.

Ich finde dieses WIG-Schweißgerät echt gut. Die Sicherheits ist auf dem guten Neveau und er funktioniert super.

Vielen Dank und viel Erfolg!







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