Zahnzusatzversicherungen helfen Kosten zu sparen
In der deutschen Hauptstadt Berlin wurde am 16. November 2011 die überarbeitete und neu verfasste privaten Gebührenordnung für Zahnärzte, die so genannte GOZ verabschiedet. Die hierin verarbeiteten Neuerungen führt zu einer jährlichen Mehrbelastung für Zahnarztpatienten in Höhe von rund 345 Euro, da die zahnärztlichen Honorare steigen.
Die zum 01.01.2012 in Kraft getretenen Änderungen der GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte) sieht eine Erhöhung der Zahnarzthonorare von ca. 6 % vor. Die rund 66.000 deutschen Zahnärzte dürfen sich somit auf einen Mehrverdienst von rund 345 Millionen Euro jährlich freuen. Getragen wird dieser Betrag zum Großteil von den Zahnarztpatienten.
Warum eine neue Gebührenordnung notwendig wurde?
Die alte Gebührenordnung für Zahnerzte (GOZ) wurde zum letzten Mal Januar 1988 novelliert. Die GOZ dient dazu, den aktuellen, wissenschaftlichen Stand der Zahnmedizin in konkreten Leistungsbeschreibungen abzubilden. Viele moderne Behandlungsmethoden sind jedoch in der 24 Jahre alten GOZ gar nicht erfasst und mussten daher über Analogbewertungen abgerechnet werden. Dazu zählt zum Beispiel die professionelle Zahnreinigung. Auch in der Implantologie haben sich die Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt. Die analoge Berechnung von in der alten GOZ noch nicht aufgeführten Behandlungen führt häufig zu Unklarheiten und somit zu Erstattungsschwierigkeiten zwischen dem Patienten und seiner Versicherung. Die neue GOZ erreicht für alle Beteiligten mehr Transparenz und Rechtssicherheit.
Behandlungskosten steigen um durchschnittlich 14 bis 20 Prozent
Besonders hart werden Patienten von dieser Gebührenerhöhung getroffen, die bisher keine Zahnzusatzversicherung hatten, denn diese Patienten müssen die gestiegenen Kosten alleine tragen. Wer eine Zahnzusatzversicherung sein eigen nennen kann, bekommt im Gegensatz einen Großteil der gestiegenen Zahnarztkosten von der Zahnzusatzversicherung zurückerstattet.
Bezieht man sich auf die Experten der Verbände der privaten Krankenversicherung, dann müssen Zahnarztpatienten mit durchschnittlichen Kostensteigerungen zwischen 14 bis 20 Prozent für Zahnarztrechnungen ab 2012 rechnen. Für einzelne Behandlungen liegt die Kostensteigerung sogar weit darüber. Durch Überarbeitung der Gebührenordnung müssen sich Patienten darauf einstellen, dass Brücken für einen Kassenpatienten ohne Zahnzusatzversicherung künftig 86 Prozent teurer werden, Kosten für eine Keramikkronen steigen um fast 30%. Eine Vollkrone kostet damit rund 74 Euro mehr laut dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen. Eine zweiflächige Einlagenfüllung wird um bis zu 100 Euro teurer und bei Teleskopkrone ist mit einer Mehrbelastung von rund 237 Euro zu rechnen.
Experten raten dazu, gestiegene Zahnarztkosten durch Zahnzusatzversicherungen abzufedern, denn hochwertiger Zahnersatz wird sonst in Zukunft nicht mehr bezahlbar sein. Zudem sollten sich Patienten vor jeder Zahnbehandlung vom Zahnarzt einen kostenlosen Behandlungsplan erstellen lassen. Diesen Behandlungsplan können Sie vorab auch an die
Zahnzusatzversicherung schicken und überprüfen zu lassen.
Kontakt:
Test Zahnzusatzversicherung
Dießl & Kurth Finanzmanagement GmbH & Co.KG
Konrad Dießl
Fichtenstr. 5
82041 Deisenhofen
Tel: 089-40287403
www.test-zahnzusatzversicherung.de