An allen Ecken und Enden, in allen Medien, Zeitungen, Fernsehen schallt es einem schon ab dem frühen Morgen entgegen, dass wir in Finanz- und Wirchaftskrisenzeiten leben. Der Tenor solcher Mitteilungen ist meist, dass man den Gürtel enger schnallen müsse. Das mag durchaus berechtigt sein in den Zeiten des knappen Geldes und der geringen Rentenerhöhungen, und so hat es sich schon bis zum Kauf von Treppenliften herumgesprochen, dass man erhebliche Summen bei einer solchen Anschaffung sparen kann, wenn man einen gebrauchten
Treppenlift kauft.
Mit den meistens relativ geringen Zuschüssen, die Sozialeinrichtungen zu einem Kauf beisteuern, wenn ein behinderter Mensch mit einer Pflegestufe die Neuanschaffung eines Treppenliftes überlegt, bleibt immer noch ein erheblicher Betrag, den es zu investieren gilt. Da lohnt es sich, den Treppenlift gebraucht anzuschaffen. Bei den Angeboten, meist im Fachhandel, die man im Internet findet, lassen sich bis zu 50 % gegenüber dem Neupreis sparen. Berücksichtigt man dann noch den Zuschuß, den man vom Sozialversicherungsträger bekommt, dann fällt es vielen Menschen schon leichter, in eine solche Lebenserleichterung zu investieren. Darum sollte man darauf bestehen, dass der prozentuale Zuschuß immer vom Neuwert der Anlage berechnet wird.
Andererseits wurde bei einer Befragung bei Fachfirmen festgestellt, dass die
Treppenlifte, die, aus welchen Gründen auch immer, wieder zurück in den Handel kommen, wenig Gebrauchsspuren haben. Man bestätigte auch, dass alle Treppenlifte vor einem Weiterverkauf eine technische Überprüfung durchlaufen bis zu wiederholten Belastungsproben. Darum ist dringend anzuraten, einen solchen gebrauchten Treppenlift nur beim Fachhandelt zu kaufen, denn alles was damit zusammenhängt ist die Sache von Fachleuten. Man würde ja auch nicht auf die Idee kommen, eine solche neue Einrichtung nicht beim Fachhhandel zu kaufen.
Dirk Staudinger