Artikellieferant der Internetdatenbank ist eCar
Die Situation
Laut Statistik des Kraftfahrtbundesamtes waren im Januar 2009 41,3 Millionen PKW in Deutschland zugelassen. Hinzu kommen noch weitere 1,7 Millionen Fahrzeuge, welche nur unterjährig angemeldet sind. Die sich aus diesen Zahlen ergebende Fahrzeugdichte bestätigt die Automobilindustrie erneut als einen der größten Industriezweige.
Selbst in aktuellen Krisenzeiten wird die Neuanschaffung bundesweit beworben und von den Konsumenten, nicht zuletzt gestützt durch die Abwrackprämie der Regierung, gerne angenommen. Was den meisten bei der Anschaffung eines neuen Autos wohl als letztes durch den Kopf gehen wird, ist der Anstieg der Rohstoffnachfrage parallel zu den steigenden Produktionszahlen. Und auch was nun mit dem Altfahrzeug passiert, nachdem es endgültig ausgedient hat, beschäftigt wahrscheinlich die wenigsten.
Das Problem
Um ein Auto mit seinen heutigen technischen Standards sowie den vielschichtigen und individuellen Aufbauten zu produzieren, bedarf es ein Vielfaches seines eigenen Gewichts in Rohstoffen zur Fertigung. Alleine in den letzten fünf bis acht Jahren ist der Preis für Ressourcen teilweise zwischen 50% und 70% angestiegen, und das auffallend stark gewichtig in den für das produzierende Gewerbe notwendigen Bereichen wie Stahl oder Öl. Mit sinkenden Beständen und wachsender Nachfrage an Rohstoffen aller Art sind die Hersteller gezwungen, sich immer mehr auf den Fokus der maximalen Erträge aus minimalen Ressourcen zu konzentrieren. Der Abfall in den einzelnen Fertigungsschritten soll weitestgehend minimiert und der Energieverbrauch der Anlagen zur Fertigung extrem gesenkt werden.
Das zweite Problem des sich ständig wandelnden Marktes ist die Verschrottung und abschließende Verwertung der Altfahrzeuge. In aufwendigen Prozessen müssen die Materialien voneinander getrennt und in separaten Anlagen und Verfahren aufbereitet werden. Erst dann kann ein Teil der recycelten Rohstoffe wieder dem aktiven Produktionskreislauf zugeführt werden. Einen großen Anteil an der Senkung der Menge der aufzubereitenden Komponenten der Fahrzeuge haben die Autoverwerter.
Ein Lösungsansatz
Schon vor der energieaufwendigen Zerlegung in den Verwertungsanlagen selektieren die Autoverwerter noch brauchbare Teile aus dem gut gefüllten Ersatzteillager „Altfahrzeug", welche beispielsweise mit minimalem Aufwand wieder in den Verkauf gehen können. Einzeln sortiert, katalogisiert und in bundesweiten Datenbanken aufgelistet können hier immer mehr Privatleute auf eine Fülle an Ersatzteilen zurückgreifen, für die keinerlei erneute überproportionale Rohstoffverwendung für die Neuproduktion betrieben werden musste.
Gerade in einer Zeit, in der die Fahrer und Nutzer älterer Fahrzeuge immer mehr auf die Reparaturkosten Ihres Fahrzeugs schauen müssen, bietet dieses Angebot eine Win-Win-Situation für Kunden und Verwerter. Die Kompetenz der Autoverwerter sichert dabei die Qualität der verkauften Teile. So muss der Kunde keine Angst haben,
gebrauchte Autoteile zu kaufen, die womöglich nicht mehr zu verwenden sind. Der Kunde kauft weiterhin mit dem guten Gefühl, nicht nur seinen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt geschont zu haben.
Der bequeme Vorteil
Kunden, die all die Vorteile nun bestätigen würden, könnten noch sagen, dass leider Ihr Autoverwerter vor Ort nicht immer die gebrauchten Ersatzteile hat, die der Kunde für genau sein Automodell braucht. Um diesem Problem zu begegnen, werden die Daten der bundesweiten Autoverwerter in der Internetdatenbank www.ecarsearch.de gesammelt, worüber alle Teile bundesweit gefunden werden können. Wie aus einem gewöhnlichen Versandkatalog kann hieraus das gewünschte Ersatzteil bei einem Kaffee abends am heimischen PC über das Internet bestellt werden. Kein hektisches Wühlen mehr an regnerischen oder heißen Tagen auf überfüllten Schrottplätzen oder in Halden nach den möglicherweise noch vorhandenen Ersatzteilen. Und es ist nicht nur die Fülle an gebrauchten Ersatzteilen, den die Seite bietet. Anhand einer ebenfalls auf der Seite vorhandenen Preis-Check Funktion können Käufer vorab die Preishistorie Ihres Artikels im bundesweiten Verkauf betrachten und so sicher gehen, nicht unnötig mehr Geld ausgegeben zu haben.