Gartengestaltung
Einen schönen
Garten am Haus wünschen sich mehrere Familien. Oft möchte man trotz des kleinen Grundstückes eine abwechslungsreiche Gestaltung haben. Die Pflanzenwahl kann unterschiedliche Stimmungen zaubern, man kann sich zum Beispiel am Meer vorstellen oder in einem schattigen Wald. Die Pflanzen können alle Regenbogen-Farben haben.
Schön sieht der Garten aus, wenn die Holzwand an dem Grundstücksende einen ockerfarbenen Anstrich bekommt. Davor kann ein stilvolles Gartenzimmer entstehen. Oft werden Stellwände benutzt, die in blau-gelbem Karomuster zum Garten hin abschirmen und auch noch den Schuppen kaschieren.
Man sucht im Garten an den heißen Tagen gerne Zuflucht. Da kann eine Pergola mit Blauregen ganz nützlich sein, denn sie spendet genug Schatten. Es wird für eine Verbindung ins Grüne gesorgt, indem der Boden in Form zweier Plattenwege fortgeführt wird. Dazwischen kann ein Beet liegen, da blühen Schafgarbe und vielleicht auch Steppen-Salbei. Sehr schön sind die Gabionen und der wilde Wein, sie bilden die natürliche Grundstücksgrenze.
Folgende Pflanzen sind sehr oft in einer Gartengestaltung einsetzbar: graulaubiger Woll-Ziest, Säulen-Wacholder, blauer Iris, Mittelmeer-Wolfsmilch, Lavendel. Diese Pflanzen ergänzt man gerne mit aromatisch duftenden Zitronen- und Olivenbäumchen in den Töpfen, Blauraute. Gerne werden bei der Gartengestaltung Märchenfiguren verwendet.
Aus dem Englischen kennen wir sie als Gargoyle, aus dem Französischen Gargouille und in der deutschen Sprache bezeichnet man sie einfach als Wasserspeier mit einem Fratzengesicht. Alle diese Bezeichnungen haben ihre eigene Geschichte. Die Gargoyles hatten ursprünglich einen praktischen Nutzen, sie dienten zum Beispiel als Tonröhre, die im 6. Jahrhundert v. Chr. das Wasser an der Traufrinne von den Dächern ableitete. Der Wasserspeier hatte also einen bestimmten Sinn und Zweck, er sollte das Wasser nach einem starken Regenguss in einem großen Bogen von der Hauswand wegleiten. Nur so konnte die Fassade trocken gehalten werden.
Die Gargoyles haben häufig animalische Körper und Gesicht. Die Figuren einer
Gartengestaltung können auch Schwingen haben, die aber nicht zum Fliegen sind, sie stellen nur das Gleiten dar. Die Gargoyles wirken sehr geheimnisvoll. Man sagt ihnen nach, Menschen vor allen bösen Geistern und schrecklichen Dämonen schützen zu können. Wie soll das passieren? Das teuflische Aussehen spielt da die wichtigste Rolle. Den Geschöpfen der Unterwelt wird eine Art Spiegel vorgehalten und bewegt diese zur Umkehr. Heute kann man Gargoyles auch noch an vielen Kirchen und Klöstern finden. Die sakralen Bauten sollten von diesen Wesen vor bösen Mächten beschützt werden. Also haben diese Stein-Figuren eine geheimnisvolle Wirkung auch auf den
Garten.
Die
Gartengestaltung macht viel Arbeit, jedoch auch Spaß. Der Garten kann ja verschiedenen Zwecken dienen: Vorgarten, Wassergarten, Schrebergarten, Ziergarten, Naturgarten, Wohngarten, Nutzgarten, Hausgarten, Innenhof, Waldgarten, Gemüsegarten. Deswegen sollte man ihn auch entsprechend anlegen und gestalten. – aber jede Form einer Gartengestaltung ist eigenartig und hat auch ihre Vorzüge.
Es ist so, dass fast immer bei der
Gartengestaltung die Natur in einer oder anderer Form gezähmt wird, weil
wilde Bepflanzung, die nur sich selbst überlassen war, ganz oft als ungepflegt empfunden wird. Eine Gartengestaltung wird mit der Zeit immer mehr aufwendig. Die Umgebung und die Urform eines Gartens spielen eine sehr große Rolle bei der Gartengestaltung. Die großen Gärten haben den Vorteil, dass sie immer abwechslungsreich mit verschiedenen Stilen gestaltet werden können. Ja, sogar das wäre möglich. Aber auch die kleinen Gärten haben ihre Vorteile. Und es sind nicht wenige. Es ist egal, ob jemand Anfänger oder ein erfahrener Gärtner ist. Eine schöne
Gartengestaltung ist für jeden machbar. Natürlich braucht man etwas Grundwissen und die eigene Kreativität.