Garten Bonsai
Bevor es bei den Hobby Gärtnern unter anderem an das kunstvolle Beschneiden des
Garten Bonsai geht, heißt es erst einmal diesen fachgerecht ein zu pflanzen. Bevor der Gartenbonsai nämlich einem Garten einen fernöstlichen Touch verleihen kann, muss der Boden sorgfältig vorbereitet werden an der Stelle, an der die Pflanze einmal stehen soll.
Der Bonsai, der sich auch immer häufiger in europäischen und insbesondere in deutschen Gärten findet, wird hauptsächlich aus Kiefern (Pinus), aus Eiben (Taxus) oder aus Berg-Ilex geformt. Diese Baumarten wachsen alle sehr gerne in einem sehr lockeren humosen Boden, der aber nicht mit so viel Kalk belastet ist. Ebenfalls mag der Gartenbonsai keine stehende Nässe und für die Aufbereitung des Bodens im Garten sollte der Hobby Gärtner bei einem lehmigen Boden eine Mischung aus je einem Drittel Kalk freiem Sand und Torf verwenden und natürlich den vorhandenen Oberboden mit benutzen, denn dies hat sich bewährt. Darüber hinaus ist auch eine Zugabe von reichlich organischem Dünger sinnvoll, denn nur der Torf und auch nur der Sand enthalten keine wichtigen Nährstoffe.
Damit ein Garten Bonsai auf einem eher sandigem Boden gut anwächst und gedeiht, solltengenügend humose Bestandteile aufgetragen werden. Unter Umständen muss, um einen idealen Boden zu bekommen, organisches Material (wie Torf, schwarzer Humus oder abgelagerter Dung) beigeschafft werden. Für den Fall, dass der Gartenbonsai auf verdichteten Unterböden stehen und gedeihen soll, sollte eine Hügelpflanzung in Betracht gezogen werden. Hierfür wird ein Beet angelegt und das Beet sollte auch so angelegt werden, dass dessen Höhe auch die Höhe des eigentlichen Bonsai-Ballens etwas an der Höhe übertrifft. Damit der Garten Bonsai keiner Staunässe im Boden ausgesetzt ist, muss der Hobbygärtner unter Umständen eine Drainage anlegen, denn die Staunässe mag der Gartenbonsai überhaupt nicht leiden. Die Pflanze eines Garten Bonsai neigt dann nämlich dazu von den Wurzeln her zu faulen und dann ist der Garten Bonsai kaputt.