Gardone Riviera am Gardasee
Seine LageDas mit seinen 2700 Einwohnern überschaubare Städtchen Gardone Riviera am Westufer des Gardasees zeichnet sich vor allem durch seine üppige Vegetation aus. Am Seeufer gedeihen Bitterorangen, an den Häuserfassaden ranken sich Bougainvilleas hoch, die Hügel sind von Zypressen bekrönt und Olivenhaine ziehen sich auf den terrassenförmig modellierten Hängen bis in Höhen von 400 bis 500 Metern hinauf. Mit über zwanzig Exemplaren verfügt Gardone über die größte Kolonie an Kampferbäumen, hier wachsen die höchsten Steineichen und in keinem Ort am Gardasee gibt es mehr Gärten und Parks als in Gardone.
Diesen Reichtum verdankt es seiner Lage, seinem Klima und seinen Gründern.

Seine Ausrichtung nach Südosten verschafft ihm eine günstige Sonneneinstrahlung, seine Hügel schützen es vor rauen Nordwinden und die Bäche von den Bergen versiegen auch im Sommer nicht. Dazu kommt die ausgleichende Wirkung des Sees. Seine Wassermassen sorgen dafür, dass hier die Temperatur im Winter kaum mal unter den Gefrierpunkt sinkt und im Sommer selten 30° übersteigt.
Seine Gründer hatten dies erkannt als sie vor 130 Jahren mit dem Versuch begannen, den Ort zu einem Kurort mitteleuropäischer Prägung zu machen. Ein Hauch von Eleganz durchströmt Gardones
Villen und Grand Hotels, wie z.B: Villa Sofia seit 1903, unter ihren Palmen und Himalaya-Zedern unverkennbar bis in unsere Tage