Garagen sind Unterstellmöglichkeiten für Kraftfahrzeuge. Im Unterschied zum Carport, der offen ist, und nur eine Überdachung hat, ist die Garage ein umbautes und geschlossenes Gebäude, bzw. ist in einem Gebäude eingebaut. Sie kann auch in ein Wohnhaus ein- oder angebaut sein, oder sie ist freistehend. Einzelgaragen sind in der Regel durch ein Garagentor abschließbar. Das Öffnen und Schließen der Tore kann mechanisch, oder elektrisch mit Fernsteuerung erfolgen. Das Kraftfahrzeug soll in der Garage vor Diebstahl, jedoch auch vor äußeren Witterungseinflüssen geschützt werden.
Vielfach werden
Garagen auch zur Lagerung, oder zur Reparatur genutzt. Beim Bau von Einfamilienhäusern sind sie oft die kostengünstige Möglichkeit zu einer Unterkellerung des Hauses. Für die Garage, wo ein Fahrzeug abgestellt wird, ist die Durchlüftung sehr wichtig. Andernfalls kann es passieren, dass das Auto in der Garage stärker rostet als der PKW, der im Freien steht.
Neben den Einzelgaragen gibt es auch Großgaragen, die zur Aufnahme mehrerer Kraftfahrzeuge dienen. Sehr oft werden sie heute bei Neubau von Wohnhäusern für jede Wohnung im Kellergeschoß mit eingebaut. Der Zugang ist hier nur für die Mieter möglich. Anders ist es bei öffentlichen Großgaragen, wo jeder gegen Entgelt sein Kraftfahrzeug, oft zeitlich begrenzt, einstellen kann. Hier ist die Sicherheit kaum größer als beim Abstellen im Freien, wenn nicht die einzelnen Boxen durch Gitter und Rollentore abgetrennt werden können.
Kraftfahrzeuge, die in abgeschlossenen Garagen stehen, bekommen bei vielen Versicherern beim Beitrag einen Rabatt, weil sie sicherer abgestellt werden können, als die Kraftfahrzeuge, die im öffentlichen Verkehrsraum sind. Ein großer Vorteil von Garagenwagen ist auch, dass im Winter das lästige Freikratzen der Scheiben entfällt.