Michael Page "Untitled"
Vernissage am 9. Juli um 19:00 UhrEin Buch von Zecharia Sitchen mit dem Titel "Der 21ste Planet" inspirierte alle 4 Künstler, dessen faszinierende Theorie in einer Serie von Kunstwerken einzufangen – vereinigt in FutureScapes. Das Buch bezieht sich auf antike Aufzeichnungen, welche besagen, dass der Ursprung des Menschen von höherem Leben des Planeten Nibiru stammt. Dieser Planet durchstreift unser Sternensystem alle 3.600 Jahre. Mit dieser Vorstellung im Kopf fokussierte das Künstlerkollektiv sich visuell auf den neuen Horzizont unserer zeitnahen und sich schnell verändernden Zukunft. Kulturelle Mythologie wird lebendig dargestellt durch reale Formen, unsere Götter‐Formen werden bildlich festgehalten in Schemen und Maschinen. Wie bereits die Schamanen vor uns glaubten, werden Tiere als Medien zur menschlichen Seele dargestellt. Unsere heutigen Landschaften, Meere und Städte, aber besonders die Seelenlandschaften befinden sich in einer Transformation. Kunst kreiert die Zukunft.
Michael Page ist geboren und aufgewachsen in Südkalifornien, momentan lebt er in San Francisco. Seine Kunst wurde bereits in Kalifornien und Europa gezeigt. In seinen neuen Werken greift er von ihm bereits bekannte Themen auf. In Gesprächen mit Freunden, Familie und Bekannten nahm er stetig Erkenntnisse wahr, die er unmöglich ignorieren konnte. Diese Thematiken musste er einfach visuell einfangen! Genau dort begann er zu arbeiten. Reflektiert er seine Werke, so findet er Gier, Hass, Krieg und Liebe in ihnen. All dies fließt durch jedes seiner Bilder. Und, subtil oder nicht, findet man Kritik an politischen Systemen und jenen, die ihre Macht kollosal ausüben.
Während seiner Kindheit in Salt Lake City begann
Sri Whipple sich für Comics zu interessieren, was man in seinen Cartoonartigen und irgendwie grotesken Zeichnungen sehen kann. Whipple versetzt sich gerne in eine Art Trance‐Zustand wenn er arbeitet, um sein Unterbewusstsein zu lösen. Die bauchig‐fließenden Formen, die er dabei erzeugt, haben ein eigenes Leben, welches er nicht zu unterdrücken versucht. Er lässt sie entstehen wie sie möchten und erlaubt ihnen sogar Feminin und Maskulin in seinen Werken verschmelzen zu lassen. Formen phallischer und vaginaler Symboliken befinden sich in einem Fluss, als wären sie nicht trennbar und wären eine Energie, die durch alles strömt.
Als kleiner Junge liebte Jason Wheatley Tiere, genau wie das Zeichnen. Er konnte sich nicht entscheiden, ob er lieber Tierarzt oder Künstler werden möchte. Heute, als erfolgreicher Künstler, dessen Arbeit viel Aufmerksamkeit auf sich zieht, möchte Wheatley Tiere "zelebrieren". Als Requisiten füllen Wheatleys Tiere seine Leinwände neben arrangierten leblosen Objekten, um repräsentative Stllleben zu kreieren, welche visuell üppig erscheinen, dabei jedoch geheimnisvoll bleiben. Man muss sich etwas Zeit nehmen um seine Kunst richtig zu betrachten. Vieles darin ist persönliche Erzählung. Wheatley erwartet vomBetrachter nicht, dass er die Geschichte im Bild versteht, er möchte nur, dass er weiß, dass es darin eine gibt.
Damon Soule wurde unserem Sternensystem über den "Magnolien‐Saat" Mississippi gegeben. Im Alter von vier Jahren begann er sein bis heute anhaltendes Streben nach dem Einsetzen von homogenen Formen in linearer Topografie. Sein Spürsinn dafür während seiner formgebenden Jahre gab ihm eine einzigartige Vision: "Selbstbestimmte Inhaltsmaßstäbe können übertragbare Effekte produzieren," erinnert er sich, "bis die horizontalen Linien verschwinden und die Enden unabhängig vom Narrativen werden." Soules Werke sind weit verbreitet. Seine Kunst hängt in Kollektionen all seiner Freunde und vielen privaten Sammlern.
Vernissage am 9. Juli um 19:00 Uhr.
Ausstellung läuft bis zum 8. August
Öffnungszeiten: Donnerstag - Sonntag 12:00 bis 18:00 Uhr
Kontakt:Strychnin Gallery
Boxhagenerstr. 36
10245 Berlin
PR Kontakt: Miriam Bischoff
pr@strychnin.comwww.strychnin.comFon: 0170 – 4161108