Egal ob als Spieler oder als Fan,
Fussball ist, die Sportart mit den meisten Anhängern in Deutschland und auch in anderen Ländern sieht diese Konstellation nicht viel anders aus. Es ist schon interessant, wie sich diese Sportart gegenüber vielen anderen Sportarten derart absetzen konnte. Dies liegt sicherlich vor allem daran, dass
Fussball quasi an jeder Ecke gespielt werden kann, ohne das hierfür große Hilfsmittel benötigt werden. So wird in den Medien gerne von den sogenannten Straßenfußballern gesprochen, welche auf den Hinterhöfen ihre ersten Tricks einstudiert und ihre Knochen abgehärtet haben. Doch hat dies auch nicht mehr viel mit der Realität in Deutschland zu tun. Die meisten Kinder gehen schon mit Kindergartenalter in einen Fussballverein, in dem geschulte Trainer mit entsprechend dem Alter angepassten Übungen warten. In den ersten Jahren steht beim Fußballtraining vor allem der Spaß für die Kinder im Vordergrund und es wird versucht, spielerisch den Umgang mit dem Ball zu erlernen.
Ein Umschwung stellt in den meisten Fällen die C-Jugend dar, ab diesem Alter beginnen Vereine mit einer ehrgeizigen Jugendabteilung mehr Wert auf das taktische Verständnis der Spieler zu legen. Situationen werden einstudiert, Wege der einzelnen Spieler festgelegt und Spieler fest auf bestimmten Positionen verankert. Dies ist meist auch der Punkt für viele Jugendliche eine Entscheidung zu treffen, ob der Fussball weiterhin nur als Hobby betrieben werden soll, oder ob vielleicht viel Elan und Ehrgeiz, ins Training gesteckt werden sollte, um vielleicht im Seniorenalter in einer der höheren Ligen spielen zu können. Viele Spieler unterschätzen hierbei den konditionellen Faktor, sicherlich geht ohne Talent nichts, aber nur Talent reicht auch nicht aus, um sich im Fussball durchsetzen zu können.