Frühjahrscheck
Streusalz, Frost und Nässe beanspruchen das Fahrzeug während der Wintermonate ganz besonders. Damit keine nachhaltigen Schäden entstehen, gibt es bei vielen Werkstätten den
Frühjahrscheck.
Dabei prüfen qualifizierte Fachleute das
Fahrzeug von außen und innen - und natürlich den besonders strapazierten
Unterboden. Ein Werkstatt-Prüfbericht belegt für den Kunden jeden einzelnen Schritt. Dazu gehört natürlich die Prüfung der Räder und Reifen. Sind Winterreifen aufgezogen worden, sollten diese jetzt gegen Sommerpneus gewechselt werden.
Bei der Gelegenheit wird die
Werkstatt die Reifen auf Beschädigungen prüfen, die Profiltiefe messen und die Reifen gegebenenfalls auswuchten, damit es gleich richtig losgehen kann. Die Winterreifen sollten dann gereinigt werden. Da manche Werkstätten auch über einen Einlagerungsservice verfügen, werden diese auch für die Reinigung der einzulagernden Reifen sorgen.
Die
Prüfung der Bremsanlage ist ein weiterer wesentlicher Arbeitsabschnitt. Im Winter haben Salz und Splitt den
Bremsschläuchen, Bremssätteln, Belägen und Scheiben zugesetzt. Hier wird geprüft, ob die Leitungen frei von Beschädigungen sind, ob die Scheiben noch plan, ohne Riefen und nicht abgenutzt sind. Gleiches gilt für die Beläge.
Der
Batterie-Ladezustand sollte ebenfalls geprüft werden. Der
PVC-Unterbodenschutz kommt als Prüfungsfaktor dazu. Wenn hier Schäden nicht behoben werden, droht ein Rostproblem an tragenden Teilen der Karosserie.
Scheibenwischer und -waschanlage sind weitere Prüfpunkte. Erstere werden bei Verschleiß ausgetauscht, Letztere aufgefüllt. Das
Kupplungsspiel kann auf Leichtgängigkeit geprüft werden. Ist das Verbandsmaterial noch in Ordnung? Lenkung, Leitungen, Schläuche, Motor und Getriebe werden ebenfalls auf Undichtigkeiten und Beschädigungen geprüft.
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