Spaß haben, fit bleiben und etwas mit Freunden im Freien unternehmen - Freizeitsportarten machen das möglich.

Raus und was spielen! Gerade im Sommer scheinen Parkanlagen, Wiesen oder freie Plätze nur auf Menschen zu warten, die aktiv sein wollen. Außerhalb von Sportvereinen können sich hier Bewegungswillige auf spielerische Weise fit halten. Dabei steht der Spaß im Vordergrund. Denn in der Regel geht es beim Spielen nicht ums Gewinnen, sondern um das gemeinsame Erlebnis.
So unterschiedlich die verschiedenen Freizeitsportarten sind, sie haben doch alle eines gemeinsam: Die benötigten Utensilien sind erschwinglich und die Spiele leicht zu erlernen. Außerdem sind die Freiluftaktivitäten bei Familien und Singles gleichermaßen beliebt.
Langeweile ist beim Spielen im Freien überhaupt kein Thema, denn es gibt zahlreiche Spielideen und -geräte. Viele Spiele sind wahre Klassiker und gehören wie zum Beispiel das Krocket schon lange zum Standardprogramm bei Freizeitaktivitäten. Aber auch Neuheiten wie Footbag motivieren zum Mitmachen.
Krocket: Holzschläger, Holz- oder Plastikkugeln, u-förmig gebogene Drahtbügel sowie Anschlag- und Wendestab gehören zu einem Krocketset. Ziel des Spiels ist es, seine Spielkugel in einer bestimmten Reihenfolge durch die Tore zu schlagen. Dabei muss der Spieler die Tore passieren, sonst verliert er das Schlagrecht an einen Mitspieler. Wer zuerst den Parcours absolviert hat, siegt. Beim Krocket kommt es vor allem auf Konzentration und Können an. Ein Set kostet ab 40 Euro.
Indiaca: Spielgerät ist die Indiaca, ein Federball zum Schlagen. Die Technik ist ähnlich wie beim Volleyballspiel.
Mit der flachen Hand wird die Indiaca von unten geschlagen. Auch Schmettern, Blocken oder Zuspiele von oben sind möglich. Wichtig dabei: Der Federball darf den Boden nicht berühren und die Spieler schlagen sich den Ball abwechselnd zu. Ganz nach Belieben lässt sich Indiaca zu zweit oder zu mehreren in zwei Teams über ein Netz spielen. Je nach Spielstärke und Tempo kann Indiaca ganz schön anstrengend sein. Das Spielgerät kostet ab 7 Euro.
Boule: Benötigt werden neben den drei Wurfkugeln, der Sau oder Schweinchen genannten Zielkugel auch ein Maßband, um in Zweifelsfällen die am nächsten liegende Kugel bestimmen zu können. Die Spieler müssen ihre Kugeln so nahe wie möglich an die Zielkugel platzieren. Das erfordert Können und Konzentration. Boule trainiert die Koordination und fördert die Beweglichkeit. Kosten: Ein Satz Spielkugeln aus Stahl kostet ab 20 Euro.
Footbag: Hier gilt es, ein kleines Stoffsäckchen, gefüllt mit Granulat oder Sand, möglichst lange in der Luft zu halten. Dazu darf man den ganzen Körper benutzen – nur nicht die Hände. Richtige Könner wenden dabei zahlreiche Tricks an, die jedoch erst trainiert werden müssen. Footbag lässt sich alleine oder zu mehreren spielen. Werden Ball lange hochhält, trainiert Ausdauer und Koordination. Footbags kosten je nach Material ab 5 Euro.
Gartenkegeln: Raus aus engen Hallen! Mit einem Freizeitkegelset lassen sich die Kegel auch im Freien umhauen. Je nach Ausstattung sind die Kegel aus Plastik, Holz oder Metall. Wie auf der Bahn gilt es auch draußen, möglichst viele Kegel mit einer Kugel umzulegen. Ist der Boden nicht allzu eben, können Anfänger sogar passionierte Kegelfreunde zur Verzweiflung bringen. Kegeln schult besonders die Koordination. Das Set kostet ab 15 Euro.
Softtennis: Für dieses Rückschlagspiel braucht man zwei Plastikschläger und einen Softball. Es funktioniert wie Tennis: Der Ball tippt einmal auf, bevor er gespielt wird. Damit der Ball nicht verspringt, sollte der Untergrund möglichst eben sein. Als Netz reicht zum Beispiel schon ein zwischen zwei Fahrrädern gespanntes Seil. Beim Softtermis kommt es auf Schnelligkeit, Koordination und Ballgefühl an. Ein Set mit Schlägern und Bällen kostet etwa 5 Euro.