Das IT-Arbeitsfeld bietet mittlerweile sehr gute berufliche Chancen für Frauen. Neue Tätigkeitsfelder wie e-commerce oder Internet-Marketing setzen keine rein technische Ausbildung voraus. Interdisziplinäre Fähigkeiten sind immer mehr gefragt.
Im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben
Berufe in der IT-Branche so manche Vorteile. Flexible Arbeitszeiten, räumliche Unabhängigkeit oder Telearbeit bieten gerade Frauen mit Kindern eine enorme Erleichterung.
Dass das IT-Feld nun zunehmend auch für Frauen interessant ist, und, dass Frauen hier bis in die Führungspositionen vordringen können, zeigt die kürzlich veröffentlichte Forbes-Liste der 100 mächtigsten Frauen. Dieses Jahr befinden sich gleich 3 Kandidatinnen aus der IT-Branche unter den Top 20. Die höchste Platzierung, den 12. Rang, belegt die Yahoo-Chefin Carol Bartz.
Die IT-Branche unterzieht sich gerade einem Wandel weg vom Technologie-Fokus, hin zum Servicegeschäft. Es sind genau Frauen, die von diesem Wandel profitieren. Sie können die Kundenorientierung wohl besser verstehen und umsetzen wie Männer. Kommunikationsstärke ist ein weiterer Vorteil, mit dem Frauen in diesem Tätigkeitsbereich punkten können.
Damit man noch mehr
Frauen für die IT-Branche gewinnen kann und die bereits Beschäftigten zum Bleiben animiert werden, müssen sie entsprechend gefördert werden. Ein Beispiel einer solchen bundesweiten, staatlichen Förderung ist das
FEMtech-Projekt des Österreichischen Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT). Dieses Programm unterstützt über einen Zeitraum von 2 Jahren im Speziellen Technikerinnen und Programmiererinnen.