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Franziskushof - Dokumentation

Autor: didacmigjorn | Erstellt am: 19.03.2010 | Gelesen: 1772
Kategorie: Kunst - Kultur & Religion | Bewertung: rateArateArateArateArateB
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(Online-Artikel.de) - Kühn, wie der Hauptmann von Köpenick; durchorganisiert, wie der Berliner Ring-Verein und erfolgreich, wie die Brüder Sachs!

Thaddaeus Zarth
Thaddaeus Zarth
Das Geheimnis über den Verbleib seines Millionen-Vermögens aus der erfolgreichen, rasanten und überaus originellen Geschäftstätigkeit des "karitativen" Firmengeflechts mit der Eigenmarke "Franziskushof" hat sein Inititor & Alleinkaufmann, Bruder & Diakon Thaddaeus Zarth leider am 13.Februar d.J. mit sich ins Grab genommen. Führte die heiße Spur tatsächlich nach Spanien oder Finnland, wie seinerzeit die ermittelnden Steuerfahnder, Zollbeamten und Staatsanwälte festgestellt haben wollen, bevor sie mit Razzia, Arrestbefehl und Insolvenzverfahren dem Obdachlosen-Projekt in Zehdenick ein Ende setzten? Oder liegt dieser immense Euro-Schatz einfach nur in Berlin-Brandenburgischer Erde vergraben und verborgen? ...

In seiner Dokumentation folgt der Autor Diego Costello den Spuren eines unglaublichen Projektes im Brandenburgischen Zehdenick. Der Franziskushof, unlängst ein Vorzeigeprojekt gemeinnütziger und gemeinschaftlicher Arbeit von ökumenischen Franziskanern und Obdachlosen in Form einer Kommune zur Eigenversorgung und Selbsthilfe wurde zum Ende des Jahres 2009 geschlossen.

Das Insolvenzverfahren wurde aber nicht eröffnet, weil das Projekt zahlungsunfähig und überschuldet war, sondern weil es über ein Jahrzehnt mehr erwirtschaftet habe, als es die Gemeinnützigkeit erlaubt hätte, erklärte der Initiator Bruder und Diakon Thaddaeus Zarth +.

Tatsächlich zeigt die Entwicklung dieses Franziskushofes eine rasante und erfolgreiche Bilanz...

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comment Kommentare von Besucher !

Gepostet von Marion Salvig am 21.10.2010
Jedenfalls gibts da keine Mönche mehr, die waren mir eh zu unheimlich und diese Sekte wo die dazu gehört haben, irgendwelche Altgläubigen oder Altglaubenden sind itzo auch weg. Gott sei Dank!

Gepostet von didacmigjorn am 05.08.2010
Nach dem Erscheinen der Dokumentation "Franziskus+Hof" 1993-2010, die sich mit dem "Millionen-Coup" aus Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit, Unterschlagung, Diebstahl und Betrug unter dem Dach eines gemeinnützigen Obdachlosen-Projektes im Brandenburgischen Zehdenick befaßte, erreichten den Autoren eine Vielzahl von Briefen mit Hinweisen und Erlebnisberichten zu den erschütternden Taten des Diakons Thaddaeus Zarth.
Hierzu sollen demnach nicht nur Bedrohungen und Nötigung, Tätlichkeiten und Missbrauch, sondern auch sexuelle Übergriffe homosexueller Art auf erwachsene und jugendliche Bewohner des Lüthkeshofes, selbst auf Ferienkinder aus Tschechien und der Ukraine gehört haben.
Obgleich das Projekt von Carlheinz Zarth, wie die Dokumentation aufzeigt, Vorläufer bei der Emmaus-Gesellschaft in Köln und im Berliner Franziskanerkloster hatten, ließ die Kirche ihn jahrzehntelang gewähren und deckte seine kriminellen Machenschaften bis zum (endlich) staatlich sanktionierten Ende des Franziskushofes und dem angeblichen Tod seines Initiators.
Selbst als bereits 10 Jahre zuvor ein Selbsthilfeverein ehemaliger Bewohner und Betroffener des Franziskushofes gegründet wurde, um die Kirche auf diese Mißstände und Straftaten aufmerksam zu machen, vertuschten die ordinierten Geistlichen, Bischof und Dekan die ihnen bekannt gewordenen Fakten, Tatbestände und Erkenntnisse.
Statt den kriminellen Machenschaften Einhalt zu gebieten, wurden die Mitglieder des Opfervereins angegriffen, verleumdet und verunglimpft.
Heute fühlt sich die Kirche, fühlt sich das Bistum wieder wohl und jungfräulich. Ein neuer Bischof wurde gewählt; der alte, damals involvierte Bischof genießt den "wohlverdienten" Ruhestand. Ein neuer Dekan wurde gewählt; der alte, involvierte Pfarrer genießt ebenfalls den "wohlverdienten" Ruhestand.
Die seinerzeit Mitverantwortlichen aus dem Bischöflichen Ordinariat, der Kirchengemeinde, dem sogenannten "Förderverein Franziskushof" und dem gemeinnützigen "Verein Lüthkeshof"e.V., scheinen außer Gefahr, da sie bisher alle Ansprüche des Finanzamtes, der Steuerfahndung, von Zoll und Krankenversicherung, sowie anderen Gläubigern verbal mit ihrem angeblichen "Nichtwissen" abwehren konnten.
Schließlich und letztendlich soll der am 17. Februar 2010 für tot erklärte ehemalige Kölner Kaufmann Carlheinz Zarth, alias Diakon Bruder Thaddaus, am 26. Juni 2010 "quietschlebendig" im Spanischen Marbella gesehen worden sein; wo er einem eher bescheidenem Kombi (allerdings mit ärmlich wirkendem Chauffeur) entstieg, um auf einem Wochenmarkt zu entschwinden.

Die Geschichte geht also weiter! Fortsetzung folgt ....
"Thaddaeus und sein Hof" 2. Auflage ab 01. September bei:
http://stores.lulu.com/diegocostello







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