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Fotochromatische Sonnenbrillen

Autor: harryharry | Erstellt am: 02.01.2010 | Gelesen: 1578
Kategorie: Lifestyle - Mode & Schmuck | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Wie funktionieren die fotochromischen Brillen? Hier finden Sie die Antwort.

fotochromatische Sonnenbrille
fotochromatische Sonnenbrille
Sonnenbrillen und Korrektionsbrillen, die sich automatisch verdunkeln, sobald sie der Sonne ausgesetzt sind, nennt man fotochromatische Sonnenbrillen. Diese speziellen Gläser wurden um 1960 von Corning entwickelt und 1990 von der Firma Transitions bekannt gemacht. Fotochromatische Sonnenbrillen entwickeln eine chemische Reaktion, sobald die Linse mit UV Strahlen in Kontakt kommt.

Die Gläser setzten sich aus Millionen von Molekülen und Substanzen wie Chlorid oder Silber Silberhalogenid zusammen. Die Moleküle sind transparent für sichtbares Licht in Abwesenheit des UV-Lichtes. Sobald die Moleküle mit den UV Strahlen in Kontakt kommen unterziehen sie sich einem chemischen Prozess und die Molekülform verändert sich. Die neue Molekularstruktur absorbiert Teile des sichtbaren Lichts, so dass sich die Sonnenbrille automatisch verdunkelt. Die Anzahl der Moleküle, die ihre Form verändert variiert mit der Intensität der UV-Strahlen.

Wenn Sie zum Beispiel drinnen sind und keinen UV Strahlen aussetzt sind, findet eine Umkehrung des chemischen Prozesses statt. Das plötzliche Fehlen der UV Strahlung zwingt die Moleküle sich wieder in die ursprüngliche Form zurück zu wandeln, was bedeutet, das die Verdunkelung der Gläser nachlässt.

Die von Corning kreierten braunen und grauen Linsen wurden aus Glas hergestellt und die Moleküle wurden gleichmäßig über die ganze Linse verteilt.

Das Problem mit dieser Methode war, sobald es bei Korrektionsgläsern angewandt wurde, das dickere Glasstellen oft dunkler waren als die weniger dicken Stellen. Heutzutage werden weniger Linsen aus Glas hergestellt, sondern man findet Sonnenbrillen meistens mit hoch entwickelten Kunststoffgläsern. Es wurde eine Methode entwickelt, die Kunststoffgläser perfekt und gleichmäßig fotochromisch macht. Durch Eintauchen der Kunststoff-Linsen in ein chemisches Bad, werden die fotochromen Moleküle in einer Tiefe von etwa 150 Mikrometer im Kunststoff absorbiert. Dies erwies sich als viel besser als eine einfache Beschichtung, die nur etwa 5 Mikrometer dick ist und nicht genug Moleküle erzeugte, um die Linsen dunkel genug zu machen.

Autor: Harry Harry
 
 
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