Sterberate nach Monaten - Quelle: Falagas et al.
Seit langem haben Mediziner beobachtet, dass viele Krankheiten besonders häufig oder gar als Epidemie auftreten gegen Ende des sogenannten Vitamin D-Winters, wenn bei den meisten Menschen der Pegel des
Vitamin D-Serums im Blut auf einen Tiefpunkt gesunken ist. Weniger bekannt: Auch das Gegenteil ist der Fall.
Am Ende des Sommers, wenn die Sommersonne das "Sonnenschein-Vitamin D" im Überfluss in der Haut produziert hat, sterben deutlich weniger Menschen gerade an den verbreitetsten Volkskrankheit als zu anderen Jahreszeiten. So analysierten griechische Wissenschaftler und Forscher von der Tufts University in den USA die Sterberaten nach Monaten in fünf Mittelmeerländern, dazu in Schweden, USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Japan über 2 bis 57 Jahre.
Das eindeutige Ergebnis:Die wenigsten Todesfälle ereigneten sich gegen Ende des Sommers – in den Mittelmeerländern im September, in Schweden und Nordamerka im August und auf der anderen Seite der Weltkugel im März, also ebenfalls am Ende der dortigen Sommer-Saison. Gründe für dieses Phänomen sehen die Autoren der Studie in einer Vielzahl von Umweltfaktoren. Vor allem aber betonten sie den optimalen Stand der Vitamin D-Versorgung in diesen Monaten.
Seit langem haben Mediziner beobachtet, dass viele Krankheiten besonders häufig oder gar als Epidemie auftreten gegen Ende des sogenannten Vitamin D-Winters, wenn bei den meisten Menschen der Pegel des Vitamin D-Serums im Blut auf einen Tiefpunkt gesunken ist. Diese Daten unterstreichen die aus früheren Studien bereits bekannten Erkenntnisse, dass für die Gesundheit der Menschen ein gleichmäßig hoher Vitamin D-Spiegel über alle Jahreszeiten hinweg wünschenswert wäre. Im "Vitamin D-Winter" wären dafür regelmäßige Nahrungsergänzung, Vitamin D-Pillen, oder der regelmäßige Besuch eines Solariums notwendig.
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