Um die Hintergründe des
Finanzmarkts und des
Forex verstehen zu können, sind wirtschaftliches Grundverständnis sowie detailliertes Wissen im Bereich der Makroökonomie sowie im Bereich der Wirtschaftspolitik erforderlich. Die Zusammenhänge sind immer häufiger im weltweiten Kontext politischer Handlungen und ökologischer Zustände zu erkennen. Durch die voranschreitende Globalisierung kommt es zunehmend zu einem immer stärker zusammenhängenden Markt. Auf dem Devisenmarkt werden Devisengeschäfte durchgeführt. Falls die entsprechende Währung zurzeit des Geschäftsabschlusses getauscht wird, so wird von Devisenkassageschäfte gesprochen.
In der Praxis ist dabei von zwei Tagen nach dem Abschluss auszugehen. Beim Devisentermingeschäft wird der Tausch der Währungen zu einem festgelegten Termin in der Zukunft und vor allem zu einem bereits beim Abschluss des Geschäfts vereinbarten Devisenkurs, dem Terminkurs, vereinbart. Aus diesem Grund eignen sich Devisentermingeschäfte ganz besonders zur Absicherung gegen Wechselkursschwankungen. Die Differenz, welche zwischen dem Devisenkassakurs und dem Devisenterminkurs liegt, wird als Swapsatz verstanden. Sie wird in Prozent des Kassakurses der Devisen erklärt. Falls ein Terminkurs über dem Kassakurs liegt, so wir von einem Report gesprochen, falls er geringer ist, so wird dies Deport genannt. Generell gilt das Zinsniveau im In- und Ausland als Ausgangspunkt. Wenn also das Zinsniveau im Inland höher ist als das Zinsniveau im Ausland, dann ist dies gleich Deport. Falls das Zinsniveau des Inlands geringer ist als das des Auslands, so ist dies gleich Report.
Eine besondere Form im Bereich Forex (Forex Trading) ist das Devisenoptionsgeschäft. Hierbei erhält der Käufer das Recht, innerhalb einer genau bestimmten Frist oder an einem genau bestimmten Tag einen genau bestimmten Betrag in einer Währung zu einem dabei festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Es wird je nach Art des Geschäfts Verkaufsoption und Kaufoption unterschieden. Als Stillhalter wird dabei der Geschäftspartner des Erwerbers der Option bezeichnet. Im Falle des Devisen-Futures-Kontrakt ist der Erwerber verpflichtet, Währungen zu einem bestimmten Betrag zu verkaufen bzw. zu kaufen. Generell stehen dem Käufer Kassadevisen sofort zur Verfügung. Dabei sind dies in der Praxis zwei Tage nach dem Kauf. Hingegen stehen dem Käufer Termindevisen erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung.
Manni Freund