Forex Broker ist die englische Bezeichnung für einen
Devisenmakler, welcher auf fremde Rechnung Devisengeschäfte vermittelt. Auf fremde Rechnung bedeutet, dass er im Auftrag seines Kunden handelt und dafür eine Makler-Courtage (= Brokerage) verlangt. In anderen Sprachen wird der Devisenmakler wie folgt bezeichnet:
- in der französischen Sprache heißt der Makler "courtier"
- in der englischen Sprache nennt man den Makler, wie bereits oben erklärt, "broker"
- in der italienischen Sprache bezeichnet man ihn entweder auch als "broker" oder als "intermediario".
Die oben definierten Forex Broker treten also auf dem
Foreign Exchange Market, dem internationalen
Devisenmarkt auf. An diesem Devisenmarkt, der ein ununterbrochen aktiver Kassamarkt ist, werden üblicherweise über
Forex Broker Währungen verschiedener Volkswirtschaften gehandelt. Ziel des
Handels mit Devisen ist es, von den Schwankungen der Währungen zu profitieren. Dabei werden Devisen immer in Währungspaaren gehandelt.
Als Beurteilungskriterium, ob ein Investor ein gutes Geschäft getätigt hat, ist es jedoch stets notwendig, die Rendite des Devisengeschäftes mit den Renditen anderer Anlageformen zu vergleichen, zumindest mit dem Ertrag einer relativ risikofreien Anlageform. Ein Beispiel für eine solche Anlage ohne Risiko sind die US-Regierungsanleihen, die eine relativ lange Laufzeit haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Regierung Bankrott geht und damit zahlungsunfähig wird, ist sehr gering. Beim Handel im
Forex Trading sollten grundsätzlich nur Transaktionen getätigt werden, wenn der Anleger davon ausgeht, dass die zu kaufende Währung im Verhältnis zu der zu verkaufenden Währung eine Wertsteigerung erfährt.
Gemäß Einschätzungen von Experten sind zwischen 70% und 90% der gehandelten Devisen spekulativ, das heißt die Devisen werden nur von Investoren gekauft und verkauft, die lediglich die Kursschwankungen ausnutzen möchten, die Währungen aber nicht tatsächlich in Empfang zu nehmen beabsichtigten. Die gehandelten Hauptwährungen im Forex sind der US-Dollar (USD), der Euro (EUR), das Britische Pfund (GBP), der Japanische Yen (JPX) sowie die Schweizer Franken (CHF), welche im Fachjargon auch als "Majors" bezeichnet werden. Auch der Australische Dollar (AUD) wird manchmal zu der Kategorie der "Majors" gezählt.
Manni Freund