Der Ursprung von Parfum lässt sich in Ägypten und Indien finden
Ewige Schönheit, Gesundheit und Jugend verheißen manche
Parfüm Hersteller ihren Kunden, wenn sie sich für den innovativen Duft einer bestimmten Marke entscheiden – zumindest scheint es so, wenn man sich zulange auf die zeitlosen Schönheiten und gestählten Körper der entsprechenden Werbeplakate konzentriert. Tatsächlich setzen Topunternehmen wie Esprit im Kampf um neue und alte Kunden unter anderem auf den uralten Wunsch nach Unsterblichkeit. Blumige, sinnliche Düfte voller Lebenslust sprechen junge und ältere Menschen an, deshalb stehen Duftreihen wie „Celebration" in vorderster Front, wenn es darum geht, dynamische Gerüche voller Lebensfreude zu benennen.
Das moderne Geheimnis der ewigen Jugend, die sich mithilfe geschickter Parfümeure angeblich seit Jahrhunderten in Flakons und kostbaren Fläschchen einfangen lässt, liegt dabei in der ausgewählten Komposition verschiedener Inhaltsstoffe. Die ethanolischen Auszüge können je nach Klientel Frucht-, Blüten- oder tierische Ingredienzien enthalten. Letztere sind für ein junges Parfüm allerdings häufig zu schwer, Moschus, Ambra und Bibergeil werden darüber hinaus überwiegend künstlich hergestellt. Ein jugendliches Bouquet zeichnet sich in der Regel durch eine quirlige Herznote aus, die dem Träger und seiner Umwelt die endlos unbeschwerte Leichtigkeit des Seins vermitteln soll.
Frische Zitrusaromen, belebende Blütenextrakte und inspirierende Gewürznoten sollen über die Nase tief ins Unterbewusstsein eindringen und dabei Kräfte frei setzen, die frischen Schwung in müde Glieder bringt. Insofern ähneln sich Parfüm Herstellung, Aromatherapie und Pharmaforschung bis heute, wenn auch die Suche nach der ewigen Jugend chemisch und biologisch anderen Vorzeichen folgt. Und eines steht fest: Auf der Suche nach der ultimativen Waffe im altersunabhängigen Kampf der Geschlechter haben die olfaktorischen Künstler in den Labors der Duftgiganten bis heute die Nase vorn!