Christoph Marloh, Geschäftsführer, Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH
Hamburg, 14.8.2011. Die Bezeichnung der Finanziellen Repression bezeichnet die staatliche Geldlenkung zur Entschuldung öffentlicher Haushalte angesichts ansonsten freier Märkte. Der Begriff wurde 1973 durch die US-Ökonomen Shaw und McKinnon geprägt. Angesichts der erhöhten Inflationsraten in der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika würden bei einem funktionierenden Kapitalmarkt die Zinsen steigen und reale Kapitalverluste verhindert. Daß dieses in der Bundesrepublik Deutschland und den USA nicht der Fall ist, liegt an staatlichen Interventionen in die Zins- und Anleihemärkte. Dazu gehören die Niedrigzinspolitik der EZB und der US-Notenbank sowie die bei Banken mit Basel II und Basel III gesetzlich vorprogrammierte Investition in Staatstiteln.
In den Vereinigten Staaten von Amerika hat die Teuerungsrate im Juli 2011 den Stand von 3,6% erreicht. In der BRD hat die Teuerungsrate im Juli 2011 ein Hoch von 2,4% erreicht. Im selben Monat fiel die durchschnittliche Rendite deutscher Staatsanleihen auf ebenfalls 2,4%. Daraus folgt eine reale Rendite von 0,0%. Nach Steuern war die Rendite negativ. Sie beträgt minus 1,14% beim Spitzensteuersatz von 45% zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag. Die Niedrigzinspolitik der Zentralbanken ebenso wie die erzwungene Anlage in Staatsanleihen verzerren den Zinsmarkt. Diese Manipulationen führen zu niedrigeren Zinsen über das gesamte Laufzeitspektrum. Sie erfolgen zu Lasten der privaten Guthaben und Rentenansprüche.
Mit höheren nominalen Steuereinnahmen bei sinkenden Zinsen wird die Zinsbelastung der öffentlichen Haushalte vermindert. Zur gleichen Zeit fällt der reale Wert der offenen Staatsschulden. Diese wuchsen im Gefolge der Finanz- und Wirtschaftskrise stark an, weil die öffentlichen Haushalte über eine faktisch unbeschränkte Staatsgarantie für marode deutsche Banken und EU-Randstaaten erheblich belastet wurden.
In den USA fiel die Quote der Staatsschulden am BSP von 117% im Jahr 1945 auf 35% im Jahr 1973. Diese beeindruckende Entschuldung der Vereinigten Staaten vollzog sich angesichts wirtschaftlichen Wachstums, zunehmender Inflation sowie stark regulierter Finanzmärkte. Während der absolute Staatsschuldenstand der Vereinigten Staaten von Amerika sich wenig veränderte, war der reale Zins in den USA in der Hälfte aller Jahre zwischen 1945 und 1980 negativ. Im Durchschnitt wurde somit eine Reduktion der öffentlichen Schulden in Höhe von 3% p.a. bis 4% p.a. erzielt. Das geht aus einer Untersuchung der Wirtschaftswissenschaftler Carmen M. Reinhart und M. Belen Sbrancia aus dem Jahre 2011 hervor. Die Untersuchung trägt den Titel "The Liquidation of Government Debt" und wurde für das National Bureau of Economic Research der USA angefertigt.
"Der erfolgreiche Schuldenabbau der Vereinigten Staaten von Amerika nach 1945 durch finanzielle Repression ist für Haushaltspolitiker und Notenbankchefs scheinbar ein verlockendes Vorbild", sagt Christoph Marloh, CEO der Grundbesitz 24. "Die geräuschlose Enteignung des Geldbesitzes ist politisch vorteilhaft im Vergleich mit direkten Steuererhöhungen. Investoren und Sparer antworten vermehrt mit persönlichen Gegenstrategien auf der Basis renditetragender Sachwerte. Wohnimmobilien-Investments haben als konjunkturstabile Sachwerte verstärkt an Bedeutung gewonnen". Nähere Informationen zu Christoph Marloh finden Sie
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Der im Juli 2011 von EU-Kommissar Barnier vorgelegte Plan der neuen Aufsichtsregeln für Finanzinstitute (Basel III) sieht ungeachtet der ausufernden Staatsschuldenkrise im Euroraum vor, daß Staatstitel von der Kapitalunterlegung immer noch ausgenommen werden. Ein Investment in Realwerte empfiehlt auch Bill Gross, Begründer und Managing Director von PIMCO, dem umsatzstärksten amerikanischen Anleihen-Anleger. In seinem Investment-Outlook vom August 2011 bezeichnet er expressis verbis Finanzielle Repression, Inflation und Währungsabwertungen als Optionen der US-Regierung für den Umgang mit den Staatsdefiziten.
Inflation führt nicht zuletzt zu einer Benachteiligung einkommensschwacher Schichten, weil der private Ausgabenanteil für Energie und Nahrungsmittel überproportional steigt. Die Preise für Heizöl sind von Eur 35 pro 100 Liter im Jahr 2002 auf Eur 83 pro 100 Liter im Jahr 2011 gestiegen. Das ist eine Erhöhung um 137% in neun Jahren. Die mittlere jährliche Teuerung beträgt dadurch 10%. Dadurch werden die Energiekosten für das Wohnen in einigen Jahren über den Nettomieten notieren. Energetisch optimierte Wohnimmobilien sind ein Instrument zur Wahrung der sozialen Stabilität geworden. Mieter können vor Verarmung oder gesundheitlichen Schäden geschützt werden. Energetisch optimierte Wohnhäuser sind nicht zuletzt eine bevorzugte Immobilien-Klasse. Durch die energetische Aufwertung kann sichergestellt werden, daß auf lange Sicht ein erhöhter Teil der Bruttomieten beim Eigentümer verbleibt und nicht zuungunsten der Mieter für inflationierte Energiekosten verwendet werden muss.
"Die Preise für Energie werden angesichts der zunehmenden Teuerung weiter steigen", sagt Christoph Marloh, Geschäftsführer der Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH. "Durch energetische Modernisierungen erlangen Mieter nachhaltige Ausgabensicherheit während Investoren den Wert ihres Immobilienportfolios erhöhen. Die Fonds für Nachhaltige Wohnimmobilien zeigen, daß Vermögens-, Umwelt- und Mieterschutz heute zusammengehören". Nähere Daten zu Christoph Marloh finden Sie hier.
Zu den Nachhaltigen Wohnimmobilien Renditefonds:Die Renditefonds investieren in Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen in Hamburg und anderen norddeutschen Metropolregionen ab Baujahr 1960 und streben die energetisch nachhaltige Bewirtschaftung des zu erwerbenden Bestandes an. Der Renditefonds Nord hatte am 18. Juni 2011 das Rating A- von Invest-Report, einer unabhängigen Analystenfirma für geschlossene Fonds, bekommen. Die Analysten bescheinigten dem Renditefonds von Grundbesitz 24 eine "solide Konzeption" und eine "überdurchschnittlich hohe Einnahmesicherheit". Angestrebt wird die Reduktion des Verbrauches von Primärenergie im Bereich der Bestandswohnungen um etwa 80%.
Wohnhäuser sind für mehr als 30 Prozent des Primärenergiebedarfs verantwortlich. Für die Objekte im Bestand des ersten Renditefonds ist ein Primärenergieverbrauch von unter 100 Kilowattstunden/m2a und eine gesamte Einsparung von 102 Millionen kWh beziehungsweise 10,2 Mio. Ltr. Heizöl vorgesehen. Mit der eingesparten Energie ließe sich Wärmedamm-Werkstoff für eine Stadt von mehr als 4.000 Einfamilienhäusern produzieren. Der Renditefonds verbindet eine beabsichtigte Nachsteuer-Rendite von 6,9Prozent p.a. mit dem verbesserten Schutz von Mietern vor weiter steigenden Energiepreisen. Die fortlaufenden Auszahlungen belaufen sich auf durchschnittlich 4,6 % per annum Sie beginnen bei 2,7 Prozent in 2011 und steigen auf 7 Prozent pro Jahr zum Schluss der Laufzeit. Am Ende der Laufzeit erfolgt zusätzlich zu den laufenden Auszahlungen und der Kapitalrückzahlung eine weitere Auszahlung an die Geldgeber aus dem prognostizierten Veräußerungsgewinn. Durch frühzeitige Absprache mit den Behörden werden möglicherweise gegebene soziale Belange von Wohnungsmietern berücksichtigt.
Über Grundbesitz 24:
Die Grundbesitz 24 GmbH besitzt eine erfolgreiche Leistungsbilanz im Arbeitsgebiet der Akquisition, der Finanzierung, der Entwicklung, der laufenden Bewirtschaftung und der Vermarktung von Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen. Unter der Leitung ihres Geschäftsführers Rudolf Marloh hat die Grundbesitz 24 GmbH von 2002 bis 2005 einen Bestand an Wohnimmobilien von Euro 6,8 Mio. erworben, mit einer Rendite von 7Prozent verwaltet und mit einem Gewinn von 26% veräußert (IRR der GmbH=8Prozent vor Steuern). Vorher hatte Herr Marloh als alleiniger Geschäftsführer der Telos Haus und Grund Hamburg GmbH von 1997 bis 2000 einen Wohnimmobilienbestand von Euro 37,8 Millionen akquiriert, mit einer Gewinnmarge von 9 Prozent bewirtschaftet und mit einem Gewinn von 20 Prozent
Christoph Marloh