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Folsäure in der Schwangerschaft - Welches Folsäure-Präparat?

Autor: kasakscha | Erstellt am: 17.01.2010 | Gelesen: 4501
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Frauen, die schwanger werden wollen oder es bereits sind, kennen sie sicher: Folsäure. Dabei sollte man grundsätzlich auf eine ausreichende Versorgung mit diesem Vitamin achten.

Folsäure in der Schwangerschaft
Folsäure in der Schwangerschaft

Warum Folsäure in der Schwangerschaft so wichtig ist

Die Schwangerschaft ist eine wichtige Zeit für die werdende Mutter und das neue Leben. Die Ernährung spielt in dieser Phase eine gravierende Rolle, sie muss vor allem vitaminreich sein. Die Ärzte sorgen dafür, dass die Schwangere besonders viel Folsäure bekommt. Warum denn gerade Folsäure? Das Vitamin der B-Gruppe kennt man sehr gut. Es ist vor allem für die Zellen verantwortlich.

Die Zellbildung und Zellteilung

Und da sich bei den Schwangeren aus einer Zelle ein Menschenleben entwickelt, ist die Unterstützung der Zellenfunktionen eine positive Eigenschaft der Folsäure. Durch die Folsäure, 0,8 mg pro Tag, erfolgt eine bessere Zellbildung und Zellteilung. Mit der Zeit entstehen immer mehr Zellen, das neue Leben wächst weiter. Wenn man überlegt, dass ein Mensch bis zu 100 Milliarden Zellen haben kann, dann wird es einem klar, was für eine große Rolle die Folsäure für den menschlichen Organismus spielt.

Größere Mengen in der Schwangerschaft

Folsauure SchwangerschaftBei einer Schwangerschaft werden Folsäure-Präparate in größeren Mengen gebraucht. Beim Einkaufen sollte deswegen geachtet werden, welche Lebensmittel besonders viel Folsäure enthalten. Es gibt spezielle Beratungspunkte, die sehr ausführlich über das Essen während einer Schwangerschaft berichten. Man wird dabei erfahren, dass zum Beispiel Innereien, die Leber in der Schwangerschaft nicht unbedingt gegessen werden sollten. Dazu gibt es einen guten Grund.

Und der wäre ein anderes Vitamin – Vitamin A. Die Wissenschaftler stellten fest, dass dieses Vitamin für das neue Leben eine gewisse Gefahr darstellt. Aber man kennt ja genug Produkte, die sehr nützlich sind.

Produkte mit Folsäure

So sollten in der Schwangerschaft reichlich Grünkohl und Rosenkohl, Kirschen und Erdbeeren, Spinat und Salat, Weizenkeime und Hülsenfrüchte, Trauben und Orangen, Eigelb und Milchprodukte, Fleisch, Kartoffeln und auch Reis gegessen werden.

Wer einen eigenen Garten hat, soll sich einfach da länger aufhalten. Natürlich müsste auch die Jahreszeit passen. Also eine frische Traube, die gerade vom Baum abgepflückt wurde, hat viel mehr Folsäure als eine, die gekauft wurde und schon länger auf dem Tablett liegt. Auch Kirschen und Erdbeeren, Spinat oder Salat kann man aus dem Garten holen. Immer genau so viel mitnehmen, wie man aufessen kann, nicht stehen lassen, weil das eben zum Verlust der Folsäure führt.

Verlust von Folsäure

Folsaeure Praeparate

Alle diese Produkte sind also in der Schwangerschaft zu empfehlen, doch man muss wissen, dass man sie so wenig, wie nur möglich bearbeitet. Die Folsäure kann schnell durch die Hitze zerstört sein. Am besten ist es, wenn man solche Produkte zu sich nimmt, die nicht gekocht werden müssen, zum Beispiel Spinat oder Salat. Aber dabei gibt es noch etwas, was auch jeder wissen soll. Auch das lange Lagern tut der Folsäure nicht gut. Wie man sieht, ist die Folsäure ziemlich empfindlich.

Folsäure verordnet

In der Schwangerschaft werden Folsäuren-Präparate dringend benötigt. Nicht immer gelingt es aber, Folsäure durch bestimmte Produkte zu sich zu nehmen. Meistens ist es doch noch zu wenig. Deswegen bekommen Frauen in der Schwangerschaft Folsäure noch vom Arzt verordnet.
Um Fehlentwicklungen zu vermeiden, muss man genau drauf achten, dass in der Schwangerschaft der Bedarf an Folsäure auch wirklich gedeckt ist.

Folsäure vor der Schwangerschaft einnehmen

Manche Frauen nehmen Folsäuren-Präparate schon vor der Schwangerschaft ein. In den Fällen, wenn die Schwangerschaft noch nicht bekannt ist, kann es zu Mangel an Folsäure kommen. Und das wird dem Kind schaden können.
 
 
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