Folgen von Schlaflosigkeit sind verherend
Die Folgen von Schlaflosigkeit sind weit größer als nur Müdigkeit und Energielosigkeit. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Schlafprobleme einen großen Einfluss auf die hormonelle Balance des Körpers haben.
Untersucht wurden 149 Männer zwischen 16 und 83 Jahren. Es wurde herausgefunden, dass die Dauer der Tiefschlafphase nach Erreichen des 25. Lebensjahres abfällt. Verbunden damit wurde eine deutliche Verringerung der Ausschüttung des Wachstumshormons. Eine verringerte Menge an Wachstumshormonen hat jedoch eine Reihe erschreckender Folgen.
Neben einem Abbau von Muskelmasse und Stärke werden dem Mangel an Wachstumshormonen auch eine erhöhte Masse an Fettgewebe, schwächere Imunität gegenüber Infektionen und andere gesundheitlichen Folgen zugeschrieben.
Die durchschnittliche Zeit die die Probanten in der Tiefschlafphase verbringen, reduziert sich nach der Studie von 18,9% in Jugendjahren (16-25 Jahre) auf 3,4% in der Altergruppe der 36 bis 50 Jährigen. Der verlorene Tiefschlaf wurde durch leichten Schlaf der Stufen 1 und 2 ersetzt ohne sonstige nennenswerte Veränderungen.
Als eine der Folgen von Schlaflosigkeit bzw. des verringerten Tiefschlafs zwischen den beiden ersten Altersgruppen wurde ein Defizit des Wachstumshormons von 372 Mikrogramm pro Jahrzehnt Altersfortschritt festgestellt. Ab dem Erreichen der mittleren Altersgruppe, bis hin zur letzten Altersgruppe (71-83 Jahre) fiel die Ausschüttung des Wachstumshormons schwächer, aber immer noch um 43 Mikrogramm pro Jahrzehnt.
Unabhängig vom Alter wurde die Menge der Ausschüttung des Wachstumshormons mit der Dauer der Tiefschlafphase in Verbindung gebracht. Zudem wurde eine Erhöhung des Cortisolspiegels festgestellt, die aber erst ab einem Alter von etwa 50 Jahren bedeutsam wird, wenn der Schlaf fragmentierter und die REM (=Rapid Eye Movement) Phasen kürzer werden bzw. ausbleiben.
Die Verbindungen zwischen Hormonen und sich ändernden Schlafmustern lässt vermuten, dass das Beibehalten eines gesunden Schlafrhythmus wichtige gesundheitliche Vorteile mit sich bringen könnte, so Dr. Eve Van Cauter und Kollegen von der University of Chicago, Illinois.
Abgesehen von diesen neuen Erkenntnissen gilt natürlich weiterhin, dass Schlaflosigkeit gravierende Folgen haben kann. Neben der offensichtlichen Müdigkeit tagsüber, sind auch Energielosigkeit und Unproduktivität wichtige Nebenwirkungen. Diese gefährend nicht nur den Job, sondern auch das Leben von Ihnen und Ihren Mitmenschen, es sei nur einmal der berühmte Sekundenschlaf im Straßenverkehr angesprochen. Dazu kommen emotionale Reizbarkeit und eine erhöhte Wahrscheinlichkeit in depressive oder andere psychisch gefährliche Zustände zu verfallen.
Wenn Sie mehr Informationen dazu haben wollen, wie Sie die erschreckenden Folgen von Schlaflosigkeit verhindern können, dann besuchen Sie meine Website. Dort finden Sie auch einen kostenlosen Ratgeber mit 10 Hausmitteln, die Sie nutzen können um Ihren Schlaf zu verbessern. Klicken Sie einfach hier: www.Schlafprobleme.org
Sebastian Gerard
Foto von renjith krishnan