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Branchenverzeichnisse als Telefonbuch der Wirtschaft
Vor dem Internet gab es Branchenbücher nur in gedruckter Form, mit Ausnahme von Mikroform. Erst später tauchten die ersten Datensätze auf, die mit dem Computer ausgelesen werden konnten. Der breiten Masse waren diese Datensätze jedoch nicht verfügbar. Erst mit dem Aufkommen des Internets in Verbindung mit den Browsern Mitte der 90er Jahre, war es dem Nutzer möglich schnell und präzise eine Suche in den Branchenbücher durchzuführen.
Wachsende Akzeptanz führt zu mehr Angeboten von Firmeneinträgen
Der wichtigste Vorteil der online Firmenverzeichnisse gegenüber den gedruckten Branchenführern ist, dass der Nutzer bequem von zu Hause aus darauf zugreifen kann. Da das Internet nun Teil unseres täglichen Lebens geworden ist, werden die Firmeneinträge in den Verzeichnissen auch gezielt gesucht. Ein typischer Firmeneintrag enthält eine Adresse, Telefonnummer und eine Webadresse. Es gibt jedoch auch Portale, welche neben diesen Daten auch Bewertungen, spezielle Informationen oder weitere Verweise zu ähnlichen, themenrelevanten Einträge besitzen. Interessant ist auch die Tatsache, dass die Kategorisierung der Branchen und Firmen von jedem Portal unterschiedlich ist. Bis jetzt scheint sich hier kein Standard durchgesetzt zu haben. So sind die Kategorien der Branchen auf dem Firmenverzeichnis Inventari zum Beispiel auf die wichtigsten Bereiche beschränkt. Andere Portale hingegen, fahren ein breites Spektrum an Branchen und Kategorien auf, die alle jeweils wiederum weitere Unterkategorien besitzen. Beide Strategien, besitzen Vor- und Nachteile. Eine Einigung für eine Standardisierung der Branchen-Kategorien ist nicht in Sicht. Es bleibt nur abzuwarten, wie sich der Markt in Zukunft entwickelt.
Autor: Rainer Stelz