fiotel
Seit gestern gibt es einen neuen 8-Cent-Discounter im D1-Netz von T-Mobile.
fiotel nennt sich der neueste Prepaid-Discounter aus dem Hause Drillisch, die bereits mit Marken wie maXXim oder McSIM auf diesem Markt vertreten sind. Im großen und ganzen unterscheidet sich fiotel auch nicht stark von seinen Vorgängern, auch hier kostet eine Gesprächsminute in alle deutschen Netze einheitlich 8 Cent und auch der Versand einer SMS kostet in alle Handynetze gleichermaßen 8 Cent. Mobiles Internet kann für 49 Cent pro Megabyte und einer 10-kb-Taktung genutzt werden. Weitere buchbare Optionen oder Flatrates gibt es nicht.
Eine Sache gibt es allerdings doch, die fiotel von den bisherigen Prepaid-Discountern der Drillisch AG unterscheidet: Ein Bonussystem, durch das Kunden Freiminuten oder Frei-SMS erhalten können. Nötig ist hierfür nur ein gewisser monatlicher Umsatz, denn die Höhe der zu erhaltenen Bonuspunkte richtet sich nach der Höhe des während eines Monats genutzten Guthabens. So gibt es zum Beispiel für 6 Euro Umsatz 25 Bonuspunkte, welche fio-Punkte genannt werden. Für 8 Euro Umsatz sind es dann bereits 40 Punkte. Das Maximum wird bei einem Monatsumsatz von 20 Euro erreicht, für das es 115 fio-Punkte gibt.
Die Bonuspunkte können jederzeit eingetauscht werden, wobei es für 8 fio-Punkte wahlweise eine Freiminute oder eine Frei-SMS gibt. Ein solcher Bonuspunkt hat somit einen Gegenwert von einem Cent. Laut fiotel soll es durch dieses Bonussystem möglich sein die Kosten für Gesprächsminuten und SMS rechnerisch auf bis zu 7,5 Cent zu reduzieren. Um einen solchen Wert zu erreichen müsste man jedoch jeden Monat ziemlich genau 20 Euro Prepaid-Guthaben verbrauchen.
Die fiotel Prepaidkarte kostet 9,95 Euro und bringt 3,00 Euro Startguthaben mit. Zusätzlich erhalten Neukunden auch gleich noch 200 fio-Punkte, welche jederzeit in 25 Freiminuten oder 25 Frei-SMS eingetauscht werden können. Da diese Punkte einen Gegenwert von 2,00 Euro haben, ergibt sich rechnerisch ein Startguthaben von 5,00 Euro.