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Feuerwehr-Atemschutzübungen

Autor: hop | Erstellt am: 25.11.2008 | Gelesen: 2490
Kategorie: News & Pressetexte | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Nur regelmäßige Übungen geben Sicherheit beim Enstfall

Brachttal-Neuenschmidten (hop) - Nur stete Übung macht fit für den Ernstfall, von dem natürlich jeder hofft, er möge nie eintreffen. So entwarfen Heiko Schmidt und Sebastian Eckert ein Szenario, bei dem im Kindergarten ein Feuer ausbrach. Dabei wurde zunächst "nur" ein Brand angenommen, dann folgten noch eine Personensuche und eine Personensuche mit der Wärmebildkamera. Zehn Einsatzkräfte unter der Leitung von Wehrführer Andreas Grauel und Ralf Löffler waren im Einsatz. Auch Bürgermeister Mirko Schütte konnte sich vor Ort überzeugen, dass "seine" Feuerwehr den schwierigen Anforderungen gewachsen ist.

Damit alles wie am Schnürchen klappt, ist es aber nicht alleine mit der Praxis getan, daher wurden am Vorabend die theoretische Unterweisung der Einsatztaktiken und Vorgehensweisen durchgegangen. Das betraf sowohl das Procedere im geschlossenen Einsatz, also der Brandbekämpfung und Menschenrettung aber auch den offenen Einsatz, also entweder die Brandbekämpfung oder die Menschenrettung. Diese Einsätze verlangen den Atemschutzeinsatz.

Nicht jeder kann einen solchen Einsatz in voller Ausrüstung ausführen. Daher stehen am Anfang eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung und eine abgeschlossene Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger. Jährlich vorgeschriebene Belastungs- und Einsatzübungen garantieren größtmögliche Sachkenntnis. Die Anforderungen, die an den Wehrler bei einem Einsatz mit Atemschutz gestellt werden, sind extrem hoch. Das gilt nicht nur für die Psyche, die ein Notfall immer mit sich bringt, sondern auch physisch. Wer eine Tauchausrüstung kennt, kann es sich wenigstens ansatzweise vorstellen. Doch je nach erforderlicher Ausstattung beträgt das Gewicht der Ausrüstung hier aber gut 30 Kilogramm, hinzu kommt möglicherweise noch das Schlauchgewicht von etwa 80 Kilogramm, dass im ungünstigen Fall durch enge Flure in hochgelegene Stockwerke gezogen werden muss. Zum Rauch kommt noch die Hitze: Bei einem vollen Zimmerbrand sind Temperaturen von 600 bis 800 Grad realistisch. Im Realeinsatz wirken so zwischen 60 bis 70 Grad Hitze auf den Schutzanzug, die er auch speichert. Dadurch erhöht sich die Körpertemperatur auf 40 bis 45 Grad. So ist es wohl nicht mehr verwunderlich, dass unter solch erschwerten Bedingungen die maximale Arbeitszeit bei etwa 20 bis 30 Minuten liegt. Danach ist der menschliche Organismus völlig ausgelaugt, der Schweiß fließt in Strömen und es bedarf schon einiger Flaschen Wasser um den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen.

Nur stete Übung und hohe Sachkenntnis garantieren, dass die Helfer entgegen dem normalen Fluchtreflex ihrer zumeist ehrenamtlichen Aufgabe nachkommen, den Bürgern zu helfen. Und das machen sie nicht nur freiwillig, sondern auch in ihrer Freizeit, oft unter großen persönlichen Opfern.

Barbara Hoppe
 
 
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