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Feuchtemessgerät mit Mikrowellen-Resonanz-Verfahren

Autor: architekt4you | Erstellt am: 19.06.2009 | Gelesen: 1847
Kategorie: Wissenschaft - Forschung & Technik | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Das Feuchtemessgerät im täglichen Einsatz

Es gibt eine Reihe von verschiedenen Methoden die bei Feuchtemessgeräten Anwendung finden. Dabei ist eine Methode das Messprinzip basierend auf dem Mikrowellen-Resonanz-Verfahren. Diese spezielle bei einem Feuchtemessgerät Methode nutzt die Dipoleigenschaften der Wassermoleküle aus.

In der Messzelle bzw. durch einen Sensor wird ein spezielles harmonisches elektromagnetisches Resonanzumfeld durch den Generator des Feuchtemessgerätes erzeugt. Das in dem zu prüfenden Material gebundene Wasser wird dadurch in Wechselwirkung mit diesem Resonanzumfeld gebracht. Die entstehenden Feldveränderungen werden dann durch einen Detektor erfasst, in der Steuereinheit ausgewertet und dann visuell ausgegeben. Die Resonanzfrequenz des Mikrowellenfeldes wird in Abhängigkeit vom Wassergehalt des geprüften Materials verstimmt und gedämpft. Das bewirkt somit eine Erhöhung der Resonanzkurvenbreite.

Durch die Messung dieser zwei verschiedenen Parameter und deren Auswertung mittels des Feuchtemessgerätes gelingt es die Feuchte und die Dichte des zu untersuchenden Materials separat zu bestimmen. Eine hohe Wasserselektivität erreicht man dadurch, das größere Molekülgruppen oder Ionen den Feldänderungen einfach nicht folgen können und somit das Messergebnis nicht verfälschen. Eine geringe Mikrowellenleistung die bei der Durchführung der Prüfung eingesetzt wird, führt dabei nicht zu chemischen Veränderungen des zu untersuchenden Materials.

Der Wassergehalt des Materials wird dabei über die Verstimmung und Dämpfung der Frequenz des Resonators ermittelt. Die Erwärmung des zu prüfenden Materials findet aufgrund des geringen Energieeintrages der Mikrowellen ( wenige Milliwatt ) nicht statt. Da Mikrowellen die Eigenschaft haben, Stoffe vollständig zu durchdringen, wird das gesamte gebundene Wasser in dem Material erfasst und erwärmt. Dabei wird sowohl das oberflächlich anhaftende Wasser als auch das durch Kapillarkondensation gebundene Wasser bei dem Messergebnis mit berücksichtigt.
 
 
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