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Fett macht nicht fett

Autor: Cafira | Erstellt am: 06.05.2010 | Gelesen: 732
Kategorie: Essen - Trinken & Rezepte | Bewertung: rateArateArateArateArateA
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(Online-Artikel.de) - Eine Ernährungsumstellung auf fettreduzierter Basis sollte vermieden werden

Sabine Beuke
Sabine Beuke
Die Hochschul-Ernährungs-Absolventen bekommen in ihrer Studienzeit gelehrt, dass das Fett die Hauptschuld trägt an Adipositas (Fettleibigkeit) zu erkranken. Diese Aussage wurde aber schon lange widerlegt und scheint an den Universitäten noch nicht angekommen zu sein. So verbreitet sich weiterhin die „Fett-Lüge" in ihren Ernährungskursen. Denn gute Fette enthalten lebenswichtige Omega-3-Fettsäuren, die den Körper vor chronischen Entzündungen und Ablagerungen an den Gefäßwänden schützen. Nach neuesten Studien zur Folge fördern die Nährstoffe das Denk-, Lern-, und Merkvermögen im Gehirn. Zusätzlich unterstützt es die Produktion von Hormonen, sorgt für den Schmierstoff der Gelenke, hilft beim Vermeiden von Entzündungen, versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und ist zudem ein Träger von Geschmacksstoffen.

Das Fett ist nicht verantwortlich dafür zu machen, dass Menschen an Übergewicht leiden, es ist vielmehr die vermehrte Aufnahme von Kohlenhydraten. Wissen diese studierten Experten denn nicht, dass Getreide- und Vollkornprodukte (Ballaststoffe) eine Vielzahl an Kohlenhydrate enthalten? Die Kohlenhydrate könnte man mit Zucker gleichsetzen, sie werden im Körper zu Glukose (Einfachzucker) verarbeitet und erhöhen den Blutzuckerspiegel, der muss wiederrum mit Hilfe des Insulins runtergefahren werden.

Das blutzuckersenkende Hormon Insulin fördert das Wachstum der Fettdepots -die überschüssige Glukose wird zu Fett umgewandelt- und ist somit als ein Störenfried beim Abnehmen an zusehen, weil er die Fettverbrennung behindert.

Das Ziel einer Diät oder besser noch eine Ernährungsumstellung ist das Gewicht gesund zu reduzieren und am Ende es auch halten zu können. Die Ratschläge der sogenannten Ernährungsweisen können durchaus zu einer Abnahme führen, allerdings ist zu befürchten, dass wohl mögliche Gesundheitsschäden die Folgen sein können. Durch die vermehrte Kohlenhydrataufnahme wird die Bauchspeicheldrüse animiert, ständig neues Insulin zu produzieren, und es besteht die Gefahr in die Krankheit Diabetes zu schleichen. Auch der Magen- und Darmtrakt kann durch eine falsche und dauerhafte Ernährungsumstellung in Mitleidenschaft gezogen werden.

Diese Erfahrung hat die Autorin Beuke an ihrem eigenen Leib feststellen müssen, sie hatte sich ballaststoffreich und fettarm ernährt und bekam Schwierigkeiten mit ihrer Verdauung. Über viele Jahre hinweg quälten sie massive Darmprobleme und erst mit einer Ernährungsumstellung auf Low Carb wurde sie beschwerdelos. Low Carb ist eine kohlenhydratarme Ernährungsform, es ist kein neues Ernährungsmodell, sie wurde bekannt durch den Ernährungswissenschaftler William Banting (1797-1878).

Die Autorin Beuke wurde 1964 in Bremen geboren und arbeitete mehrere Jahre im Lebensmittelbereich. Seit über 20 Jahren ist sie vom Amtsgericht Bremen als Betreuerin für eine behinderte Person eingesetzt und ist desweiteren in einer kirchlichen Gemeinde ehrenamtlich tätig. Zusätzlich betreut sie ältere Menschen zu Hause und hilft ihnen ihren Alltag zu bewältigen. Nebenbei schreibt sie Bücher über kohlenhydratarme Ernährung. "unhaltbare Zustände", "Meine verträgliche Küche", "Internationale -Low Carb- Gerichte".

Sabine Beuke
 
 
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