Während Aktien aufgrund der Verluste, die der DAX momentan aufweist, immer mehr gemieden werden, fragen sich gerade Kleinanleger, wie sie ihr Geld noch anlegen können, ohne ein zu hohes Risiko einzugehen.
Die Antwort:
Festgeld. Die Finanzkrise lässt die Zinsen für Festgeld aktuell enorm steigen: Geld wird immer knapper und die Banken sind gerade für feste Anlagen bereit, mehr zu zahlen. Gerade die Privatbanken geben sich hierbei den jetzigen Marktbedingungen hin, Sparkassen und Genossenschaftsbanken, die traditionell als sehr gut gesichert gelten, steigen weniger in den Kampf um den Kunden ein.
Dabei sind auch die Einlagen der Privatbanken bestens geschützt: Sowohl der Einlagensicherungsfond des Bundesverbandes der deutschen Banken, dem zahlreiche Institute angeschlossen sind, als auch das Sicherungssystem, welches erst vor kurzem von der Bundesregierung beschlossen wurde, bietet dem Anleger all die Sicherheit, die er benötigt. Besonders das staatliche Sicherungssystem als politische Maßnahme schafft Vertrauen, so dass man ruhigen Gewissens von den nun höheren Renditen – 5 Prozent plus X lautet hier die Devise –profitieren kann. Die relativ kurzen Laufzeiten sorgen dabei für einen gewissen Grad an Flexibilität: Ist eine Verbesserung der aktuellen Finanzmarktanlage in Sicht, wird das Geld wieder zur Verfolgung einer anderen Anlagestrategie zur Verfügung stehen.
Festgeldanlagen können zudem gut mit anderen Werten kombiniert werden: So zum Beispiel mit Qualitätsaktien, die für Nachhaltigkeit stehen und mit sicheren Staatsanleihen. Auf diese Weise muss man sich auch in Zeiten der Krise keine Gedanken um sein Vermögen machen.
Sebastian Post