Die Entwicklung der CNC-Drehmaschinen wurde Mitte der 70er Jahre begonnen und seitdem stetig weiterentwickelt. Dabei steht das CNC für 'Computerized Numerical Control', übersetzt 'computerisierte numerische Steuerung'. Der große Vorteil einer CNC-gesteuerten Maschine ist, dass die Informationen zur Bearbeitung gespeichert werden und für jedes Werkstück wiederholt angewendet werden. Es können auch komplexe Werkstücke relativ einfach gefertigt werden. Die bereits gespeicherten Informationen werden einfach immer wieder abgerufen.
Weitere allgemeine Vorteile einer CNC-Drehmaschine sind die sehr hohe Produktivität, da große Stückzahlen in Serie bei gleichbleibender Qualität gefertigt werden. Zudem bleibt auch die Fertigungszeit stets gleich, wodurch die Planung erleichtert wird.
Die CNC-Drehteile werden in den Maschinen höchstgenau gefertigt. Die Durchmesser der gefertigten Drehteile variieren meist in einem Bereich zwischen 2 und 220 Millimetern. Die Drehteile werden bei der Fertigung zudem noch wärmebehandelt und abschließend oberflächenbehandelt, um eine langanhaltende Qualität zu garantieren.
Großer Nachteil der CNC-Drehmaschinen hingegen sind die hohen Anschaffungskosten, jedoch werden diese immer geringer. Konventionelle Drehmaschinen ohne CNC-Steuerung werden nur noch in Ausnahmefällen angeschafft.
Neben den hohen Anschaffungskosten entstehen zudem auch noch hohe Ausgaben für Wartung und Service, die meist nicht von internen Mitarbeitern, sondern aufgrund der hohen Komplexität der Maschinen meist von externen Anbietern durchgeführt werden müssen.
Author: Florian Wagner