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Fehlentwicklung Übersäuerung oder esst doch endlich wieder mit Verstand!

Autor: uwagner | Erstellt am: 04.06.2009 | Gelesen: 1040
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Zur Neuorientierung in der heute völlig verfahrenen Situation zwischen vermeintlich Gesundem sowie scheinbar Krankmachendem!

Ulrike Wagner, Autorin
Ulrike Wagner, Autorin
Trier / Frankfurt Buchmesse 2009: War Ihnen bisher eigentlich bewusst, dass das zu unserer Gesunderhaltung stets sorgfältige Aufschließen der Inhaltsstoffe "naturbelassener" Nahrung, von unbedingt leistungsstarken Stoffwechselorganen abhängt ! Die aber sind durch die heutige Fülle an Umwelteinflüssen bereits mehr als gefordert. Und die in immer jüngeren Jahren zu beobachtende krankmachende "Verschlackung" ist hier "nur" die logische Konsequenz!

So ist ein zum Beispiel unbehandeltes naturbelassenes Öl - von den hierin nicht auszuschließenden unerwünschten Begleitstoffen unserer Zeit mal ganz abgesehen - von jeher für Säuglinge, Kleinkinder und für die vielfach verschleißbedingten Organe alter Menschen - gelinde gesprochen - unbekömmlich, ebenso wie für die stets überlasteten Stoffwechselorgane der Menschen, die heute unter den verschiedenartigsten Beschwerden leiden. Zudem vermag niemand Genaues zu sagen über die tatsächliche biochemische Wirkung der insgesamt sich mit unserer Ernährung summierenden synthetischen Zusätze sowie Inhaltsstoffe. Was diese Substanzen aus der Erfahrung allerdings mit Sicherheit bewirken, ist die überforderungsbedingt schleichende und daher vielfach zunächst nicht wahrnehmbare Verschiebung unserer Körperchemie in Richtung "SAUER".

Die hiermit im Zusammenhang stehenden Leiden unserer modernen Zivilisation (sogenannte Neurodermitis, chronisch entzündliches Asthma, unerklärliche Unruhe, die je nach Ausprägung auch gerne als ADHS bezeichnet wird sowie Abgeschlagenheit, Diabetes, Reizdarm, Sodbrennen, Schmerzen, Migräne, Rheuma, Depressionen, Übergewicht ....) sind schließlich das Ergebnis einer zunehmend bedrohlichen Entwicklung für unseren Sozialstaat!

Zugunsten steigender Verkaufszahlen immer wieder neu entwickelter Produkte, wird uns der Verzehr von Butter bis heute "schlecht geredet". Obwohl das reine Milchfett der Kuh, gerade weil es dem Milchfett unserer Muttermilch sehr nahe kommt, unser bekömmlichstes Fett ist. Ohne die Leber zu fordern, wird es direkt von den Körperzellen aufgenommen. Zusätzlich bestätigt ein äußerst simples Beispiel die Bekömmlichkeit dieses altbewährten Grundnahrungsmittels. Werden nämlich leichtere Verbrennungen unserer Haut sofort mit reiner Butter behandelt, führt dies, neben der raschen Schmerzlinderung sogar zur Unversehrtheit der Haut. Doch die hier über viele Jahre herbeigeführte Verunsicherung der Menschen, ist bis heute unausrottbar, obwohl sich der fortwährende Anstieg der Herz-Kreislauf-Erkrankungen statistisch nicht mit einem erhöhten Butterkonsum belegen lässt!

Vor allem über die Medien erfahren wir beinahe täglich von der unheilvollen Entwicklung des Gesundheitszustands der deutschen Bevölkerung. Dennoch wird das tatsächliche Ausmaß, durch die inzwischen allgemein übliche Unterdrückung der Symptome, in der Öffentlichkeit eher weniger wahrgenommen. Symptome, die von jeher als eigentliche Selbstreinigungsmechanismen des lebenden Organismus zu verstehenden sind, heute aber, selbst in schwacher noch unspezifischer Erscheinungsform, als stets krankhaft angesehen werden. Die nachwachsenden Generationen laufen hierdurch Gefahr in einen immer frühzeitiger unausweichlichen Teufelskreis zu geraten. Eine ausgesprochen fatale Entwicklung, die uns mit den einfach nicht enden wollenden Kontroversen zwischen Ärzteschaft und Politik mehr als deutlich zeigt, dass wir mit den sozialen Errungenschaften unserer jüngeren Vergangenheit längst an die Grenzen des Machbaren gestoßen sind!

Ein großes Dilemma, hervorgerufen durch unseren - heute mehr als jemals zuvor - getäuschten Gaumen. Mit unserer stets auf Wachstum ausgerichteten Wirtschaftskultur wurde ihm nämlich in nur wenigen Jahrzehnten die Suche nach immer wieder neuen Geschmackserlebnissen regelrecht anerzogen - mit immer wieder neuen fragwürdigen Produkten, deren Entstehung überhaupt erst mit dem Griff in die „Trickkiste" der modernen Chemie möglich wurde - egal ob es sich dabei um "natürliche", verarbeitete oder die ohnehin rein synthetischen Produkte handelt. Dass unser Stoffwechsel seit "Adam und Eva" nahezu unverändert ist, haben wir dabei wohl vollkommen aus den Augen verloren!

Für die Hilfesuchenden ist es daher unerlässlich zu erfahren, dass sie ihren Stoffwechselorganen die Verdauungsarbeit unbedingt erleichtern müssen. Ihr Organismus wird sonst nicht müde werden, nach immer wieder neuen Möglichkeiten zu suchen, um die jetzt durch Überlastung nicht sorgfältig aufgeschlossenen und in Säure übergehenden Nahrungsstoffe doch noch irgendwie abbauen zu können. Dieser natürlichen Fähigkeit "verdanken" wir letztendlich die Entstehung der stets als krankhaft empfundenen (veranlagungsbedingten) chronischen Leiden!

Ulrike Wagner, Trier
Autorin aus langjähriger Erfahrung
www.uwagnerverlag.de
Frankfurter Buchmesse 2009 (14. - 18. Okt.)

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