Christian Lindner, der FDP-Generalsekretär, besucht den Remscheider Sportartikelhersteller HUDORA und informiert sich am 29. April 2010 über HooGoo, das Individualisierungs-StartUp des Familienunternehmens. "Mit HooGoo holen wir nach jahrzehntelanger Zusammenarbeit mit Fernost erstmals wieder Teile der Produktion nach Deutschland zurück", bemerkt Dr. Maximillian Dornseif, der Geschäftsführer von HUDORA und Gründer voon HooGoo. "Wir veredeln Sportartikel individuell nach den Wünschen unserer Kunden. Also Einzelstücke zu Massenproduktionspreisen.".
Das klassische Herstellungsland China befindet sich in Aufbruchstimmung. Nicht nur der Transport von Fernost nach Deutschland ist zunehmend problematisch, auch Arbeitskraft wird in China in Zukunft nicht mehr uneingeschränkt verfügbar sein. Diese Veränderungen machen ein rechtzeitiges Beschreiten neuer Wege notwendig. Als Innovationstreiber ist HUDORA darauf angewiesen, beweglich zu bleiben und sich den Gegenbenheiten anzupassen. Mit HooGoo wird nicht nur eine neue Zielgruppe angesprochen, sondern auch über alternative Produktionswege nachgedacht.
Seit dem 16. März 2010 kann man im Internet unter www.hoogoo.de ganz individuell das Trittbrett eines Aluminium-Scooters gestalten. Rechtzeitig zur WM 2010 wird die Produktpalette im Mai um einen Tischkicker erweitert, bei dem man die Außenseiten mit eigenen Bildern oder Grafiken bestücken kann. Weitere Produkte und Online-Features, wie beispielsweise eine Ranking- und Shop-in-Shop-Funktion, sind in Arbeit. Jutta Westphal, die Produktmanagerin von HooGoo, dazu: "Die Entwicklung von HooGoo ist ein ständiger Prozess. Es ist spannend, was man aus dem Dialog mit den Kunden lernen kann. ".
Am Donnerstag den 29. April 2010 wird sich FDP Generalsekretär Lindner selbst ein Bild von HooGoo machen. Er wird mit den StartUp-Gründern und der HUDORA-Geschäftsleitung über die Zukunft der mittelständischen Industrie und den Kooperationsmöglichkeiten unterschiedlicher Industriezweige unterhalten.