Arjen Robben und franck ribery
Ist Arjen Robben verletzt, oder kann er spielen? Diese Frage beschäftigt nicht nur die Fußballfreunde rund um die Säbener Straße, sondern ganz Fußball-Deutschland. Während Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt von einer schweren Verletzung spricht, ist der holländische „Wunderheiler" Van Toorn von der Einsatzfähigkeit Arjen Robbens überzeugt.
Doch selbst im schlimmsten Falle gelten die Bajuwaren als klarer Meisterschaftsfavorit für die Saison 2010/2011. Mit allen WM-Stars und ohne spektakuläre Neuverpflichtungen verfügt der FC Bayern über einen Kader, der die Konkurrenz schon mal vor Neid erblassen lässt. Daher ist es auch kein Wunder, dass die Münchner Bayern mit einer Meisterquote von lediglich 1,5 in die neue Saison starten, Werden Bremen und der FC Schalke 04 bringen es auf eine Quote von 10, Bayer Leverkusen mit Michael Ballack landet bei einer Quote von 15. Ob der Hamburger SV, der VfB Stuttgart oder Borussia Dortmund im Rennen um die Meisterschale ein gewichtiges Wort mitreden können, bleibt abzuwarten. Alle drei werden mit einer Meisterquote von 20 gehandelt.
Wer diesen Spitzenmannschaften im Verlauf der Saison eventuell gefährlich werden könnte, wird sich wohl erst nach den ersten Spieltagen auf dem
Bundesliga Spielplan der neuen Saison abzeichnen. Wird der 1. FC Köln eine bessere Saison mit WM-Held Lukas Podolski schaffen als im Vorjahr, wird Hannover 96 nach dem knappen Klassenerhalt wieder in die Spur kommen, kann Wolfsburg mit dem neuen Trainer an alte Zeiten anknüpfen, oder kann Hoffenheim wieder alle Fußballfans mit begeisterndem Offensivfußball überzeugen?
Kandidaten für Mittelfeldplätze dürften Eintracht Frankfurt, Mainz 05 und Borussia Mönchengladbach sein. Für die Aufsteiger Kaiserslautern und Sankt Pauli gilt wohl primär der Klassenerhalt.
Christoph Knaus