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Faxen im UC Zeitalter oder Totgeglaubte leben länger

Autor: BSchnappinger | Erstellt am: 18.06.2010 | Gelesen: 660
Kategorie: IT - Hardware & Software | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Warum professionelle Faxserver Applikationen nicht totzukriegen sind und vielmehr eine ideale Bereicherung moderner Unified Communications Infrastrukturen sein können

Bernd Schnappinger
Bernd Schnappinger
Viele führende Fax-Applikationsanbieter haben sich bereits aus dem deutschen Markt verabschiedet. Mit der "vereinheitlichten Kommunikation", oder neudeutsch Unified Communications, kamen zahlreiche neue Kommunikations-Optionen ins Spiel, die doch vor allem junge Anwender ansprechen und das Thema Faxen eher als anachronistisch erscheinen lassen. Aber ist Fax wirklich tot oder hat es doch noch eine solide Daseinsberechtigung im modernen Büroalltag?

Zugegeben: Im Kreise moderner Kommunikationsformen, wie Live Chat, E-Mail, SMS, MMS, etc. wirkt Faxen eher bieder und aus einer längst vergangenen Welt!

Große Firmen aus Übersee, wie u.a. Microsoft - als einer der "Global Player" in diesem neuen Kommunikationsmarkt - sehen mittlerweile offenbar auch kein großes Potential mehr in der Faxkommunikation an sich und haben daher ihre Unified Communications (UC) Lösungen bereits entsprechend angepasst:

In den gegenwärtig verfügbaren Releases seiner UC Produkte Office Communications Server 2007 R2 und Exchange Server 2007 bietet Microsoft nur noch technologische Unterstützung für eingehende Faxe (sog. "Inbound Fax"). Mit der aktuellen Version des Microsoft Exchange Server 2010 wird auch dieser Support seitens Microsoft wegfallen. Und einhergehend mit der Entscheidung dieses Marktführers haben sich auch zahlreiche alteingesessene Faxapplikations Hersteller, wie u.a. Tobit Software mit seinem seit 1993 am Markt erfolgreichen Produkt "FaxWare" entschlossen, die aktuellen Microsoft Exchange Versionen 2007 und 2010 nicht mehr zu unterstützen. Oder sie haben sich - wie beispielsweise der Faxapplikationsanbieter Niggemann / Materna - gänzlich aus diesem Markt verabschiedet.

Doch ist Fax in Deutschland wirklich tot?

Mögen auch Live Chat und Instant Message (IM), SMS und MMS sowie natürlich das klassische E-Mail eine zunehmend bedeutendere Rolle innerhalb der modernen Kommunikation einnehmen, so haben insbesondere Faxserver Dienste, vor allem im Enterprise Bereich, noch lange nicht ausgedient und werden nach wie vor auch im Rahmen einer umfassenden UC-Infrastruktur-Planung nachgefragt. Zahlreiche deutsche Unternehmen legen offenbar sehr wohl Wert auf diese Form der bewährten schriftlichen Kommunikation!

Sei es aus dem Grund, "unternehmenskritische" Nachrichten, wie Angebote, Auftragsbestätigungen oder Bestellungen standardisiert auf zuverlässigem, bestätigtem sowie insbesondere auch rechtlich anerkanntem und zugleich zuzustellen.

Sei es aus puren Redundanzgründen, um neben dem (möglicherweise anfälligeren) Medium e-mail und dem klassischen (zeitaufwendigeren und auch deutlich teuereren) Postwege noch eine weitere Form der Zustellung bzw. In-Empfangnahme wichtiger Nachrichten zur Verfügung zu haben.

Besondere Bedeutung kommt im Unternehmensumfeld heute jedoch den Faxserver Produkten zu, die anders als normalerweise einfache Faxgeräte, direkt in die moderne Unified Communications Infrastruktur des Unternehmens eingebettet werden können. Im Gegensatz zum Faxversand über normale Faxgeräte landet die Nachricht hierbei nicht einfach für jedem lesbar im Fax, sondern wird - wie beim Medium E-Mail auch - direkt dem Empfänger als elektronische Nachricht mit tif oder pdf Dokumentenanhang z.B. ins Microsoft Outlook Postfach zugestellt.

Auch beim Thema "Compliance" gemäß einschlägiger EU Richtlinien zur ordnungsgemäßen und jederzeit nachvollziehbaren Verwaltung von elektronischen Nachrichten hat die moderne Faxserver Lösung die Nase vorn: Durch das Routen aller Faxe eines Unternehmens über nur einen zentralen Faxserver kann der Systemadministrator jederzeit nachvollziehen, wann und wie eine bestimmte Faxnachricht das Haus verlassen hat bzw. auch wann welche Nachricht von welchem Sender aus eingegangen ist. Controlling- sowie etwaige finanzrechtliche Anfragen können damit schnell und jederzeit präzise beantwortet werden.

Als Marktführer im professionellen Faxserver Segment ist hierbei sicherlich die Firma Fenestrae (www.fenestrae.com) zu nennen, die sich seit mehr als 20 Jahren mit dem Thema Faxserver Lösungen befasst und sich bereits in einem sehr frühen Stadium mit den Möglichkeiten des Unified Messaging und heutigen Unified Communications beschäftigt hat. Der Name Fenestrae (lateinisch für "Fenster") zeigt hierbei bereits die starke Affinität zu Microsoft und so war Fenestrae wohl auch einer der Ersten, die eine Faxserver Lösung auf den Markt brachten, die "nativ" in das Mailsystem Microsoft Exchange eingebunden ist. "Nativ" bedeutet hierbei, daß die vertraute Microsoft Outlook Oberfläche einfach um ein Faxsymbol (Icon) im Header erweitert wird und damit eine intuitiv bedienbare Faxoberfläche gewährleistet ist, die aufwendige Faxanwender-Schulungen i.d.R. hinfällig werden lassen.

Mit Faxination bzw. dem auf CPU-Basis lizenziertem Enterprise Produkt Fenestrae Communications Server 2010 ist eine ideale Integration in die aktuellen Microsoft Mailserver Versionen Exchange 2007 und 2010 sowie in die Microsoft Unified Communications Lösung Office Communications Server 2007 R2 (bzw. bereits den im Herbst 2010 kommenden Nachfolger "Wave14") möglich. Der streng modulare Aufbau, die strikte Serverstruktur, die ohne Clientsoftware (und damit der sog."Turnschuh-Administration") auskommt sowie zahlreiche Zusatzoptionen (sog. Connectoren) dieser bewährten Faxserver Lösung ermöglichen eine tiefe Integration in bestehende CRM- und Telekommunikations-Infrastrukturen bzw. erweitern die reine Faxfunktionalität z.B. auch um die Text- und Bild-Kommunikationsmedien SMS und MMS.

Das Faxen an sich und insbesondere leistungsfähige Faxserver Lösungen im sog. Enterprise Markt stellen somit - gerade im Unified Communications Zeitalter - eine sinnvolle und bewährte Ergänzung des Kommunikationsmedien-Spektrums dar und haben daher noch lange nicht "ausgedient". Fokussierte Systemhäuser, wie z.B. die Adaptron GmbH im Münchner Westen (www.adaptron.de) oder spezialisierte UC-Beratungsunternehmen, wie die ICT Conserv (www.ict-conserv.de) helfen hier seit Jahren bei der Analyse, Planung und der spezifischen Umsetzung massgeschneiderter Fax- und kompletter Unified Communications-Lösungen.

Bernd Schnappinger, Juni 2010
 
 
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