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Falschparken im Ausland ist ein teures Vergnügen

Autor: gutefrage | Erstellt am: 03.03.2008 | Gelesen: 2148
Kategorie: Auto - Motor & Verkehr | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Ein Knöllchen fürs Falschparken ist schon in Deutschland ziemlich ärgerlich – um einiges teurer und noch ärgerlicher kann es aber im europäischen Ausland werden.

FalschparkenWährend man hierzulande zwischen fünf und 50 Euro Bußgeld bezahlt, kostet das falsche Abstellen des Autos in anderen Ländern einiges mehr. Und das kann einem den Urlaub kräftig vermiesen.

Norwegen und Spanien belegen hierbei den Spitzenplatz. Sie berechnen bis zu 90 Euro fürs Falschparken. Knapp dahinter liegt Irland mit satten 80 Euro Bußgeld. Natürlich kommt man mancherorts auch günstiger davon und zahlt nur 10 Euro für den Verkehrsdelikt, so beispielsweise in Finnland oder Lettland. Doch die meisten europäischen Länder liegen bei einem Tagessatz zwischen 25 und 70 Euro. Das kann unter Umständen und je nach Budget ein Finanzloch in die Urlaubskasse reißen.

Es kann aber noch schlimmer kommen: Um zu verhindern, dass sich der Falschparker um das Bußgeld drückt, werden die Autos oft mit einer Parkkralle lahm gelegt. Diese kommt erst dann wieder ab, wenn der ausstehende Betrag beglichen wurde. Wer nicht direkt vor Ort bezahlen muss, hat bisher noch Glück und kommt mit seinem Verkehrsdelikt ungeschoren davon.

Doch das soll sich 2009 ändern. Denn dann sollen die Verkehrssünden deutscher Autofahrer, die sie im Ausland begangen haben, auch in Deutschland geahndet werden. Eine rückwirkende Vollstreckung soll dann ebenfalls möglich sein.

Wer Bußgelder allerdings vermeiden will, sollte dem schlechten Beispiel einiger Einheimischer nicht folgen und nur dort parken, wo es auch erlaubt ist. Je nach Urlaubsland ist es zu empfehlenswert, sein Auto nur auf einen bewachten Parkplatz abzustellen. Außerdem sollte man sich vor Antritt der Reise nach den Verkehrsregeln des jeweiligen Landes erkundigen, denn das ist der sicherste Weg, seine Finanzen zusammenzuhalten und den Geldbeutel zu schonen.

Marie Edeler
 
 
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