Die Liste gefährdeter Immobilienfonds nimmt immer größere Ausmaße an. den
Immobilienfonds amerikanischer Banken droht ein dramatischer Wertverlust. Aber auch deutsche Banken sind wie die Deutsche Bank sind betroffen. Der Grund: In den USA verlieren Gewerbeimmobilien enorm an Wert. Wenn Mieter ausfallen oder zahlungsunfähig werden sinken die Einnahmen für die entsprechenden
Immobilien. Hohe Preise sind auf Grund hoher Leerstände durch die Wirschaftskrise und zahlreichen Insolvenzen in der Wirtschaft nicht mehr zu erzielen.
Die Mietpreise für Bürogenbäude, Fabriken und Wohnungen stehen unter Druck. Vielfach sind maximal 50% der Mietpreise zu erzielen die 2007 gezahlt wurden. Das die Fonds der Investmentbanken sehr spekulativ angegangen wurden, wirkt sich besonders problematisch aus. Immobilien wurden mit bis zu 90 % und mehr auf Kredit gekauft. Die Spekulationsblase setzte auf steigende Mieten und Immobilienpreise. Nun bringen Leerstände und fallende Mietpreise die Rückfinanzierung der Kredite in finazielle Schwierigkeiten. Viele Banken, auch deutsche sind durch die Ausfallzahlungen zu hohen Abschreibungen gezwungen.
Welche Ausmaße die Ausfälle langfristig annehmen werden bleibt abzuwarten, aber ein US-Kongressausschuss glaubt, dass fast die Hälfte der Kredite, 700 Milliarden Dollar, schlecht sind. Das bedeutet, der Kreditnehmer schuldet mehr Geld, als seine
Immobilie wert ist. Weitere Negativschlagzeilen sind nicht auszuschließen Die Folgen für die Wirtschaft wären fatal: 40 Prozent der amerikanischen Banken könnte die Pleite drohen, was tatsächlich wieder neue Turobolenzen an den Finanzmärkten auslösen könnte.
Lena Schmidt